Märkte

Monatlicher Marktbericht Juli 2015

Die Wirtschaft in den Industrieländer ist im Juli wieder anzogen, während die Schwellenländer wegen der Sorgen um Brasilien und China zurückfielen.

10.08.2015

Market Views

Schroders

Aktien aus den Industrieländern erzielten im Juli positive Renditen, da die Besorgnis um Griechenland nachließ und sich die Märkte von ihren Verlusten im Vormonat erholten konnten. Die Ölpreise gaben im Monatsverlauf nach.

US-Aktien profitierten von besseren Daten einschließlich des BIP-Wachstums im 2. Quartal, das sich auf eine jährliche Rate von 2,3 % beschleunigte. Die Federal Reserve (Fed) ließ sich ein Hintertürchen für eine mögliche Zinserhöhung im September offen.

Die Eurozone schnitt besser ab als andere Regionen, da ein erneutes Rettungspaket für Griechenland vereinbart werden konnte. Aus den Daten ging hervor, dass der Wirtschaftsaufschwung im Euroraum anhält.

Britische Aktien wurden durch die guten Quartalsergebnisse einiger großer Unternehmen in Großbrittanien sowie die anhaltende Fusions- und Übernahmeaktivität gestützt.

Die Schwellenländer verzeichneten negative Renditen, da schwache Wechselkurse zum Abwärtsdruck beitrugen. Lateinamerika war die schwächste Region und Brasilien senkte seine Haushaltsziele für 2015 und 2016. In China war die Volatilität erneut hoch.

An den Anleihenmärkten gaben die Renditen auf Staatsanleihen überall nach, da man über die Abkühlung in China besorgt war.

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