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Trendwachstum in China: Das Solow-Modell

Wachsende Produktivität in China ist der Schwerpunkt dieses Beitrages rund um das Trendwachstum im Reich der Mitte.

04.03.2016

Craig Botham

Craig Botham

Schwellenländervolkswirt

Produktivitätszuwachs – aus der Sicht des Solow-Modells

In diesem zweiten Teil unserer Analyse des Trendwachstums in China gehen wir auf das Thema ein, das wir am Ende unseres letzten Papiers erwähnten. In Teil 1 hatten wir untersucht, was eine rückläufige Bevölkerung für Chinas Wachstum bedeutet. Dabei stellten wir fest, dass die Beeinträchtigungen minimal wären und durch die Auswirkungen der Urbanisierung, aber noch stärker durch die Auswirkungen einer steigenden Arbeitsproduktivität, übertroffen würden. Diesmal beschäftigen wir uns eingehend mit dem Produktivitätszuwachs.

Bei der Erwerbsbevölkerung lässt sich die Produktivität durch das einfache Mittel der Kapitalakkumulation steigern (wobei auch der technologische Fortschritt vor allem in modernen Volkswirtschaften ein wichtiger Faktor ist). Oder ganz konkret: Mehr Maschinen bedeuten, dass Arbeiter mehr Waren produzieren können. Dies wirft dann die Frage auf, wie viel Kapital akkumuliert werden kann und zu welcher Rendite. Gewiss wäre irgendwann der Punkt erreicht, an dem das Hinzufügen weiterer Maschinen in einer Fabrik die Pro-Kopf-Produktion nicht weiter steigern würde, da alle Arbeiter bereits durch die Nutzung der bestehenden Maschinen völlig ausgelastet wären. Wir können dann davon ausgehen, dass es ein optimales Verhältnis zwischen Kapital und Beschäftigten gibt, jenseits dessen die Investition in zusätzliche Einheiten nicht mehr lohnt. Dies ist der Ausgangspunkt des Wachstumsmodells nach Solow.

Bei dem Wachstumsmodell nach Solow hängt das Wirtschaftswachstum von der Kapitalakkumulation ab, bis der optimale Kapitalstock je Arbeiter, das sogenannte Wachstumsgleichgewicht, erreicht ist. Das Wachstumsgleichgewicht hängt wiederum von der Zunahme der Erwerbsbevölkerung, der Sparquote und dem Abschreibungssatz ab. Das Modell prognostiziert ein schnelleres Wachstum, wenn der Pro-Kopf-Kapitalstock niedrig ist, was oft als ein Wachstum des „Aufholens“ bezeichnet wird. Ist das Wachstumsgleichgewicht erreicht, hängt der Zuwachs des Pro-Kopf-Einkommens ausschließlich vom technologischen Fortschritt ab. Unter sonst gleich- bleibenden Umständen prognostiziert das Modell daher, dass Schwellenländer schneller als Industrieländer wachsen sollten, was in der Regel auch der Fall ist. Was prognostiziert das Modell also für China?

Abbildung 1: Kapitalstock je Arbeiter in ausgewählten Volkswirtschaften

Quelle: Federal Reserve of St. Louis, Weltbank, Schroders Economics Group.

Abbildung 1 stellt den geschätzten Kapitalstock je Arbeiter in China, Südkorea und den USA dar. Anhand der einfachsten Form des Solow-Modells gehen wir davon aus, dass China im Laufe der Zeit mit den USA konvergieren wird, allerdings besteht noch enormer Nachholbedarf. Stattdessen sollten wir Korea unter die Lupe nehmen, das in vielerlei Hinsicht größere Gemeinsamkeiten mit China aufweist – in erster Linie in Bezug auf Fruchtbarkeit und Sparen, so dass es mit größerer Wahrscheinlichkeit konvergieren könnte. Es zeigt sich, dass noch immer großer Aufholbedarf besteht, sodass man im Modell eine Wachstumsrate annehmen kann, die so lange über den Industrieländern liegt, bis der Unterschied ausgeglichen ist. Darüber hinaus sind wir der Ansicht, dass die Disparität der Kapitalstöcke ganz deutlich belegt, dass China sein Investitionspotenzial noch nicht ausgeschöpft hat, wie einige behaupten.

Als Nächstes stellt sich die Frage, wie lange dieser Aufholprozess dauern dürfte. Da wir die Ergebnisse dieser Analyse verwenden möchten, um das Trendwachstum einschätzen zu können, käme die Verwendung von Wachstumsprognosen zur Vorhersage der Investitionsentwicklung einem Zirkelschluss gleich. Da wir Korea als wahrscheinlichen Kandidaten für die Konvergenz mit China identifiziert haben, soll stattdessen das Beispiel Koreas herangezogen werden.

Abbildung 2 zeigt die Kapitalakkumulation in Korea und China, wobei der Zeitstrahl zu dem Zeitpunkt beginnt, zu dem Pro-Kopf-Kapitalstock bei etwa 2.500 USD lag. In den etwa dreißig Jahren nach diesem Punkt scheinen beide Länder ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben, sodass die Konvergenz eine plausible Theorie zu sein scheint. Dies impliziert, dass sich China in rund 15 Jahren dem derzeitigen Kapitalniveau je Arbeiter in Korea angenähert haben wird. Ohne Frage erhielt Koreas Entwicklung durch die asiatische Finanzkrise einen recht großen Dämpfer. Legt man identische Zeitstrahlen zugrunde, würde China spätestens in zwei Jahren an diesen Punkt gelangen. Dies ist ein viel zitierter Vorbehalt: Keine Volkswirtschaft hat bisher mit dem chinesischen Tempo investiert, ohne dadurch in eine bestimmte Form der Krise geraten zu sein. Auch wenn wir dies nicht ausschließen würden, halten wir fest, dass die koreanische Entwicklung weitgehend auf der größeren Abhängigkeit von ausländischem Kapital beruhte, was die Volkswirtschaft für ein „plötzliches Versiegen der Kapitalflüsse“ anfällig machte. China dagegen hat seine Investitionen fast vollständig selbst finanziert. Das heißt nicht, dass es keine Risiken gäbe. Im Gegenteil: Die Risiken sind zahlreich, aber die Geschichte kann nur in beschränktem Maße etwas für die Zukunft lehren. Unter Berücksichtigung dessen werden wir versuchen hochzurechnen, wie sich der Investitionszuwachs in China, der derzeit mit dem Koreas vergleichbar ist, wahrscheinlich entwickeln wird. Bei Unterstellung einer Konvergenz mit Korea bis zum Jahre 2030 wird der Kapitalstock in den nächsten 15 Jahren um 6,7 % bis 7,0 % wachsen und im Laufe der Zeit auf einen niedrigeren Wert fallen.

Abbildung 2: Kapitalakkumulation in China und Korea

Quelle: Federal Reserve of St. Louis, Weltbank, Schroders Economics Group. 31. Dezember 2015.

Wir müssen uns an diesem Punkt wieder Solow zuwenden, diesmal jedoch der von ihm geprägten Wachstumsbuchhaltung (Growth Accounting). Gemäß diesem Ansatz lässt sich Wachstum in die drei Hauptelemente aufteilen: Zuwachs der Erwerbsbevölkerung, Zunahme des Kapitalstocks und ein Anstieg der sogenannten totalen Faktorproduktivität (TFP). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Effizienz, mit der Arbeit und Kapital kombiniert und durch technologischen Fortschritt gestärkt werden. Entsprechend ist es für die Anwendung dieses Ansatzes auf die Prognose zum chinesischen Wachstum erforderlich, Schätzungen aller Komponenten einfließen zu lassen. Unsere obige Analyse mündet in eine Zahl (6,94 %) für die Zunahme des Kapitalstocks. Zudem erstellt die UNO regelmäßige Prognosen der Erwerbsbevölkerung, denen der Anstieg der Erwerbstätigkeit zu entnehmen ist. Demnach verbleibt als letzte Aufgabe, das TFP-Wachstum zu ermitteln.

Da diese Messung schwierig ist, dürfte dies der strittigste Teil unserer Analyse werden. Wir beziehen uns im Folgenden auf Daten des Penn World Table. Die jüngsten Daten weisen darauf hin, dass der TFP-Anstieg in China zwischen 2005 und 2010 durchschnittlich rund 3 % betrug, was aber durch die Auswirkung der Krise verzerrt wird. Ohne deren Berücksichtigung ergibt sich ein TFP-Anstieg von etwa 2 % jährlich. In Bezug auf die USA und Korea beträgt er etwa 1 %, wobei die Reihe volatil ist. Dass China in der Lage sein wird, auf unbestimmte Zeit höhere TFP-Zuwachsraten beizubehalten, erscheint unwahrscheinlich. Die höheren Zuwächse (für einige Jahre wird ein TFP-Anstieg von 6 % und mehr ausgewiesen) wurden größtenteils zu Beginn erzielt. Mögliche Ursache hierfür ist der enorme Produktivitätszuwachs aufgrund der radikalen Modernisierung der Technologien im Zuge der Industrialisierung des Landes. Wenn sich das technische Niveau an Korea oder die USA annähert, dürfte dies auch auf die TFP-Zuwachsraten zutreffen. Folglich dürfte sich der Beitrag des TFP-Anstiegs zum gesamten BIP-Anstieg im Laufe der Zeit verringern.

Auch wenn wir die TFP bisher ausschließlich in technologischer Hinsicht betrachtet haben, kann sie auch durch andere Faktoren beeinflusst werden. Nicht zu vergessen ist, dass die TFP die Effizienz darstellt, mit der Input in Output verwandelt wird. Während die Technologie dabei zweifelsohne eine große Rolle spielt, fallen auch staatliche Regulierungen – vor allem aufgrund ihrer Auswirkung auf die Effizienz der Ressourcenverteilung – ins Gewicht. Bei diesem einfachen Modell sind die Ressourcen Arbeit und Kapital. In Bezug auf Arbeit verringert sich die Effizienz durch die beschränkte Mobilität der Arbeitskräfte (in Form des Registrierungssystems hukou), was die TFP bremst. In Bezug auf Kapital dürfte ein System, in dem Kredite durch eine Reihe von Kontingenten und gelenkten Ausleihungen gesteuert werden, zu einer ineffizienten Verteilung führen. Deutlich wird dies anhand der Überkapazitäten in den Sektoren Schwerindustrie und Immobilien in China. Die (geplanten) Reformen in beiden Bereichen könnten daher die TFP steigern; der Erfolg oder Misserfolg marktfreundlicher Reformen könnte wesentliche Folgen für das Wachstum haben.

In Abbildung 3 kombinieren wir unsere Prognosen für die Zunahme der Faktoren Arbeit und Kapitalstock mit verschiedenen TFP-Szenarien. Im besten Fall gelingt es China, marktbasierte Reformen erfolgreich umzusetzen, sodass die TFP 2020 zwar von dem aktuellen Niveau von 2 % fallen wird, die Wirtschaft aber weiterhin entsprechend der TFP der USA von rund 1 % jährlich wachsen wird. Wir gehen davon aus, dass China weiterhin von inländischen und globalen Innovationen profitieren wird. Dabei werden Reformen ermöglichen, Technologien mit demselben Tempo wie in anderen Ländern zu übernehmen. Bevor die Leser diese Annahme anzweifeln, verweisen wir auf Chinas Entwicklung in Sachen E-Commerce und Telekommunikation, wo das Land in vielerlei Hinsicht mit den westlichen Pendants gleichgezogen oder diese sogar übertroffen hat. Daneben wird im besten Fall angenommen, dass es China gelingt, die Erwerbsbeteiligung insbesondere im älteren Segment (50–64) zu steigern. Dies war Gegenstand umfangreicher Ausführungen im ersten Teil dieser Reihe. Doch im Wesentlichen liegt die Beteiligung in diesem Segment weit unter den Zahlen westlicher Länder oder Koreas. Kann China in diesem Bereich langsam (aber nicht vollständig) aufholen, würde dies dazu beitragen, die Auswirkungen einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung auszugleichen.

Abbildung 3: Wachstumsprognosen für China gemäß Solow-Modell

Quelle: Schroders’ Economics Group. 4. Januar 2016.

Die anderen Szenarien entsprechen unseren besten Fällen, doch werden dabei jeweils eine oder mehrere Annahmen weggelassen: keine Zunahme der Erwerbsbeteiligung, keine Reformfortschritte – oder beides. Bleiben Reformen aus, verringert sich der Anstieg der TFP im ersten 5-Jahres-Zeitraum auf 1 % und danach auf 0 %, was wesentliche Folgen für das BIP-Wachstum haben wird.

Dies ergibt verschiedene Daten für ein potenzielles Trendwachstum. Am einen Ende der Skala entsteht im besten Fall ein Trendwachstum von 5,7 % für die nächsten fünf Jahre, was dann bis 2030 auf 4,4 % fällt. Im schlechtesten Fall beträgt das Trendwachstum heute nur 4,4 % und fällt bis zum letzten Zeitraum auf 3,1 %. Die Unterschiede sind hauptsächlich auf die von uns vorgenommenen TFP-Annahmen zurückzuführen. Mit anderen Worten gefährden radikale Reformen, technologische bahnbrechende Entwicklungen oder politische Krisen offensichtlich diese Prognose. Insgesamt ist es jedoch erfreulich, eine ähnliche Spanne von Prognosen zu erhalten wie im Rahmen unserer vorherigen Analyse, bei der wir uns mit dem Zusammenhang zwischen demografischer Entwicklung und Trendwachstum beschäftigt haben.

Das Trendwachstum liegt erneut deutlich unter dem offiziellen BIP. Da das BIP in der Regel zum Trend zurückkehrt, impliziert dies wahrscheinlich eine wesentliche Korrektur und unter Umständen sogar eine harte Landung. Doch wie bereits gesagt, sind die offiziellen Angaben mit Vorsicht zu genießen. Im Folgenden wiederholen wir noch einmal die These unseres vorigen Papiers.

Bestimmten Einschätzungen zufolge könnte dieses sogar bei 2 % liegen (und möglicherweise noch niedriger). Doch das würde bedeuten, dass die Korrektur bereits erfolgt ist und wir eine Rückkehr des chinesischen Wachstums zu einem Trendwachstum von über 5 % erwarten dürften. Unseres Erachtens wird das chinesische Wachstum etwas überschätzt, auch wenn dies in erster Linie durch statistische Fehler und möglicherweise die Neigung zur Rundung nach oben statt nach unten zustande kommt. So schätzt das Research-Unternehmen Capital Economics, dass das reale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes durch die fehlerhafte Berechnung des BIP-Deflators für die erste Jahreshälfte 2015 möglicherweise um 1 % bis 2 % zu hoch geschätzt wurde. Damit rückt die tatsächliche Wachstumszahl wesentlich näher an unsere Trendwachstumsprognose. Zudem sind einige der üblichen Anzeichen einer über dem Trend wachsenden Volkswirtschaft gegeben. So ist der Inflationsdruck äußerst gedämpft, derweil der Erzeugerpreisindex in deflationäres Terrain geraten ist. Die IWF-Analyse der chinesischen Produktionslücke gelangt gemäß dem üblichen Verfahren zu einem negativen Gefälle (d.h. die Wirtschaft liegt unter dem Trend). Wird jedoch eine „kreditgestützte“ Messung vorgenommen, ist das Gefälle positiv. Genau dort liegt nach unserer Einschätzung das Risiko. Entsprechend liegt China gemäß traditionellen Kennzahlen insofern unter Trend, als die freien Kapazitäten riesig sind. Doch Letztere erwuchsen aus einem über dem Trend liegenden Kredit- und Investitionswachstum, das nun abzubauen ist.

In unseren Wirtschaftsprognosen schließen wir ein Risikoszenario mit einer harten Landung Chinas ein. Grund sind aber eher finanzielle Verwerfungen als eine konjunkturelle Überhitzung. Die hohe und wachsende Verschuldung und die Undurchsichtigkeit der Bilanzen schüren weitere Bedenken in Bezug auf die Qualität der Vermögenswerte, die über die offiziellen Eingeständnisse der Banken hinausgehen. Eine Finanzkrise könnte das Wachstum deutlich unter Trend treiben und wie in westlichen Ländern in eine verlängerte Phase mit einem Wachstum unter Trend münden, sobald „die Trümmer beseitigt sind“. Doch es sei nochmals betont, dass dies nicht auf die typische Überhitzung am Ende eines Konjunkturzyklus zurückzuführen ist.

Eine derartige Anpassung ohne eine gewisse zyklische Volatilität wäre für die Volkswirtschaft extrem ungewöhnlich. Im Gegenzug scheint eine Rezession zu einem bestimmten Zeitpunkt unvermeidlich. Schließlich werden sich die Anleger an eine Welt gewöhnen müssen, in der China aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest ein Jahrzehnt lang ein niedrigeres jährliches Wachstum verbucht – je nachdem, wie rasch die Anpassung verläuft. Staatliche Konjunkturprogramme sind für uns dabei kein Trost. Im Gegenteil – würden die Politiker in selbstgefälliger Weise wiederholt versuchen, den stotternden Motor durch sukzessive Programme wieder zum Laufen zu bringen, gäbe uns dies Anlass zur Besorgnis. Je länger die Anpassung aufgeschoben wird, desto schmerzlicher wird sie letztlich ausfallen. Eine solche strukturell bedingte Abkühlung kann keine Politik erfolgreich verhindern. Nach unserer Einschätzung erhöht jeder Versuch, die Wachstumsrate über dem Trend zu halten, die Gefahr einer Krise, und das ungeachtet der vorstehend genannten Messfehler.

Ein weiterer, im Rahmen unserer Analyse nennenswerter Faktor ist die Tatsache, dass China noch immer reichlichen Spielraum für Kapitalinvestitionen besitzt. Und doch beschäftigen sich die Medien mit den freien Kapazitäten in China fast genauso intensiv wie mit dessen Stahlproduktion. Bleibt die Frage, wie sich beide miteinander vereinbaren lassen. Oder sind wir da vielleicht extrem naiv? In unserem dritten und letzten Teil werden wir untersuchen, wo dieses Kapital unseres Erachtens hinfließen sollte und welches Potenzial im neuen China für das Konsumwachstum und die Entwicklung des Dienstleistungssektors vorhanden ist.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Craig Botham, Volkswirt Schwellenländer, und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.