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Investmentwetter: Optimistische Einschätzung für Europäische Aktien

Rory Bateman erörtert die wesentlichen Impulsgeber für seine optimistische Einschätzung zu den Aussichten für europäische Aktien.

13.10.2015

Rory Bateman

Rory Bateman

Head of UK & European Equities

Positive Aussichten für europäische Aktien

Die jüngsten Konjunkturdaten deuten auf eine anhaltende wirtschaftliche Expansion in Europa hin, wenn auch in eher langsamen Tempo.

Das Vertrauen ist etwas geschwächt. Da das Wachstum nun jedoch bereits seit mehreren Quartalen anhält und durch die quantitative Lockerung gestützt wird, halten wir es für wahrscheinlich, dass die europäische Wirtschaft ihre Erholung fortsetzen wird.

Die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank haben sich als wirkungsvoll erwiesen. So ist es gelungen, die Geldmenge zu steigern, die traditionell als Frühindikator für das Geschäftsvertrauen gilt.
Darüber hinaus zeigen auch die Umfragen unter den Einkaufsmanagern, die Kreditvergabe der Banken und die Entwicklung des Konsums in die richtige Richtung.

Die Ergebnisse im Euroraum sind gut ausgefallen und seit Beginn des Jahres sind die Gewinne nach oben korrigiert worden. Die Unternehmen profitieren vom niedrigeren Ölpreis und dem schwachen Euro.

Signifikantes Aufwärtspotenzial besteht nach wie vor bei den Margen. Hier bleiben die europäischen Unternehmen deutlich hinter ihren US-Pendants zurück.

Wir sind der Ansicht, dass dieser Unterschied verschwinden wird, wodurch sich die relative Entwicklung der europäischen Aktienmärkte verbessern dürfte. Zudem erscheinen die langfristigen Marktbewertungen weiterhin attraktiv.

Risiken für unsere Aussichten

Es bestehen drei Hauptrisiken:

  1. Griechenland
  2. Ein Anstieg der US-Zinssätze
  3. China

Die griechische Regierung hat vor Kurzem ein weiteres Rettungspaket genehmigt, an das umfassende Wirtschaftsreformen und Haushaltskürzungen geknüpft sind. Die Gläubiger müssen sich noch in der Frage der Tragbarkeit der Schulden einigen, doch wir halten dies für möglich.

Steigende Zinsen in den USA haben die Märkte in der Vergangenheit lediglich vorübergehend negativ beeinflusst. Dieses Mal sind die Märkte seit Langem auf den Anstieg vorbereitet, daher dürften die Auswirkungen begrenzt sein.

Die Entwicklung in China lässt sich schwieriger vorhersehen und eine harte Landung würde die Märkte belasten.

Die jüngste Intervention am Devisenmarkt zeigt jedoch, dass die Regierung zu Anpassungen bereit ist und wir glauben, dass die chinesischen Behörden entschieden vorgehen werden, um weiter ein solides Wachstum sicherzustellen.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Rory Bateman und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.

Themen:

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