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60 Sekunden: Japanische Aktien

Trotz leichter Rückschläge gibt es gute Gründe, positiv in die Zukunft zu schauen. Sind die Unsicherheiten erst einmal ausgeräumt, sprechen gleich mehrere Aspekte für japanische Unternehmen, meint Nathan Gibbs.

28.04.2016

Nathan Gibbs

Nathan Gibbs

In den vergangenen Monaten hat sich die Sicht der Anleger auf Japan merklich verdüstert – und besonders ausländische Investoren scheinen skeptisch. Dies mag teilweise sogar gerechtfertigt sein, denn die aktuellsten volkswirtschaftlichen Zahlen fielen tatsächlich etwas schwächer als erwartet aus. Allerdings schätzen wir den Trend noch immer positiv ein, und auch der Ausblick für das restliche Jahr sieht vergleichsweise gut aus. Außerdem halten wir es für deutlich zu früh, die Politik der Regierung und der Bank of Japan für gescheitert zu erklären. Die aktuelle Stärke des Yen löste Unsicherheit über die möglichen Unternehmensgewinne für das laufende Jahr aus. Doch wir erwarten für die nächsten Monate noch einmal deutliche Konjunkturimpulse der Regierung, außerdem dürfte sich die ursprünglich für April 2017 geplante Erhöhung der Verbrauchssteuern noch einmal nach hinten verschieben.

Unter dem Strich heißt das: Sind die gegenwärtigen Sorgen erst einmal ausgeräumt, ist starke Unterstützung der Regierung wie auch der Notenbank zu erwarten. Ebenfalls sehen wir eine positive Korrektur der Gewinnprognosen, genauso dürfte sich die Praxis in der Führung japanischer Unternehmen noch weiter verbessern – alles in allem blicken wir bei japanischen Aktien zuversichtlich auf den Rest dieses Jahres.

Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Nathan Gibbs und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.