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60 Sekunden mit Rajeev De Mello – Niedriger Ölpreis hilft Asien

Der dramatische Verfall der Ölpreise dürfte Ländern wie Indien helfen, Inflation, Zinsen und Geldpolitik unter Kontrolle zu halten. Insgesamt könnte dies der Konjunktur Auftrieb verschaffen, sagt Rajeev De Mello.

27.01.2016

Rajeev De Mello

Rajeev De Mello

Head of Asian Fixed Income

Auftrieb in Asien durch sinkende Ölpreise

Die Ölpreise sind in den vergangenen 18 Monaten drastisch gefallen.

Bringt diese Entwicklung negative Folgen für die Schwellenländer? Das fürchten zumindest viele Anleger.

Doch es gibt Länder, die von diesem Preisverfall immens profitieren. Und die meisten davon liegen in Asien.

Asiatische Länder verbrauchen sehr viel Öl. Einen Großteil ihres Energie- und Rohstoffbedarfs decken sie durch den Import. Sie dürften daher die ersten sein, denen dieser Rückgang nutzt.

Verschiedene Mechanismen machen Länder wie Indien, Thailand und Südkorea zu den großen Gewinnern dieser Lage.

Auftrieb bei den Verbrauchern

Fallen die Energiepreise fallen, gehen in der Regel auch die Inflationsraten nach unten. Das ist äußerst positiv, denn Zentralbanken können so den Zinssatz senken und den Verbrauchern damit eine größere Kaufkraft ermöglichen.

Denn auch die Kosten für subventionierte Güter wie Düngemittel oder Ölprodukte sinken – was die öffentliche Hand entlastet. Das wiederum stärkt die Haushaltslage. Die niedrigen Ölpreise sind daher für Asien tatsächlich gut.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Rajeev De Mello und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.