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60 Sekunden: Tudo bem in Brasilien?

Ein möglicher Machtwechsel in Brasilia, Potenzial gegenüber den vergangenen Jahren und die Chance auf eine Trendwende: Die Erholung an den Rohstoffmärkten könnte Brasilien zum Durchbruch verhelfen, meint Schwellenländerexperte James Barrineau.

06.05.2016

James Barrineau

James Barrineau

Co-Head of Emerging Markets Debt Relative

Die Trendwende in Brasilien dürfte bevorstehen

Die Märkte in Brasilien scheinen sich zu erholen, nachdem das Unterhaus einem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma Rouseff zugestimmt hat. Vizepräsident Michel Temer wird die Amtsgeschäfte vermutlich übernehmen. Er hat im Vorfeld bereits lautstark einige marktfreundliche Schritte angekündigt.

Hier könnte in der Tat einiges Verbesserungspotenzial gegenüber den vergangenen Jahren liegen: Deshalb sehen wir eine überaus positive Anlegerstimmung, der jedoch eine schwache inländische Wirtschaft gegenübersteht. Gelingen wenigstens einige der Reformen, so dürfte dies die Landeswährung Real stützen und für Kapitalzuflüsse sorgen. Diese wiederum brächten die Chance, dass die Wirtschaft insgesamt wieder in Schwung kommt. Klar ist, dass ein steiniger Weg vor Brasilien liegt und dass die Erholung nicht von jetzt auf gleich gelingen wird. Dennoch ist das Land ein wichtiger Exporteur von Rohstoffen, und gerade in diesem Bereich haben sich die Preise zuletzt erholt.

Aus unserer Sicht sind also beste Voraussetzungen gegeben, dass das Land die Kehrtwende schaffen kann.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von James Barrineau und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.