Märkte

Vierteljährlicher Marktbericht Q2 2015

In diesem Marktrückblick für Q2 2015 beschäftigen wir uns um europäische Aktien, die vor allem durch die Bedenken um Griechenland unter Druck geraten sind.

10.06.2015

Globale Aktien in USD erzielten im zweiten Quartal eine leicht positive Rendite. Die regionalen Ergebnisse waren uneinheitlich, mit starken Zuwächsen in Japan und einer schwachen Entwicklung in der Eurozone und Großbritannien.

Der S&P 500 Index erreichte trotz bescheidener Renditen neue Höchststände. Die Konjunkturdaten waren eher durchwachsen, verbesserten sich jedoch zum Ende des Berichtszeitraums. Die Fusions- und Übernahmeaktivität hielt an.

Aktien aus der Eurozone und Großbritannien gerieten unter Druck, als die Griechenlandkrise eskalierte. Daraufhin wurden Verwerfungen befürchtet, falls Griechenland aus der Eurozone austreten sollte.

Die Schwellenländer stellten derweil die Industrienationen in den Schatten. Brasilien legte deutlich zu, da die Regierung Maßnahmen verhinderte, die höhere Rentenausgaben mit sich gebracht hätten. Chinesische Aktien erzielten Gewinne, nachdem die Regierung die Geldpolitik lockerte.

Die Anleihenrenditen stiegen an den meisten großen Märkten an, weil man davon ausging, dass die Zinsen in den USA und Großbritannien in diesem Jahr wieder steigen könnten. Nach besseren Konjunkturdaten in der Eurozone beendeten auch die Renditen deutscher Bundesanleihen das Quartal mit einem Plus.