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60 Sekunden: Hochzinsanleihen aus Schwellenländern

Rajeev de Mello erklärt, warum Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern eine attraktive Möglichkeit für Anleger auf der Suche nach regelmäßigen Renditen bieten.

19.08.2016

Rajeev De Mello

Rajeev De Mello

Head of Asian Fixed Income

Aktuell befinden wir uns in einer sehr ungewöhnlichen Lage, in der Anleihen im Wert von rund 13 Billionen US-Dollar negative Renditen erwirtschaften.

Institutionelle und private Investoren, die allesamt in Anleihen investiert haben, stehen dadurch vor einem äußerst schwierigen Problem. Nicht nur, dass sie durch ihre Anleihen nichts verdienen – sie müssen tatsächlich sogar noch eine Art Gebühr für den Besitz von Anleihen zahlen.  

Welche Lösungen gibt es nun für diese Anleger? Wir glauben, dass Schwellenländeranleihen in gewisser Weise einen Ausweg aus diesem Problem bieten – sie erzielen in der Regel deutlich höhere Renditen als Anleihen der Industrieländer.

Und wir erleben gerade, dass zugleich ihr Renditeniveau sinkt, wodurch auch die Anleihen eine Kapitalaufwertung erfahren. Was für langfristig denkende Anleger wirklich das A und O ist: Sie müssen sich eine gewisse Form von Rendite sichern – die sie für ihre Investitionen brauchen – und sich dabei einen Anleihenkorb zusammenstellen, der ihnen über eine längeren Zeitraum eine hohe Rendite einbringt.

Ich würde dazu raten, sich die Renditen der Schwellenländer anzuschauen. In ihnen steckt deutlich mehr Leben, als derzeit in den Industrieländern zu sehen ist.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Rajeev De Mello und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.