60 Sekunden

60 Sekunden mit Andrew Chorlton: Aussichten für US-Staatsanleihen

Andrew Chorlton erläutert, welche Möglichkeiten er im US-Rentenmarkt sieht – und warum die Maßnahmen der US-Notenbank (Fed) die Anleger unvorbereitet treffen könnten.

25.01.2016

Andrew Chorlton

Andrew Chorlton

Die Fed im Auge behalten

Anleger haben sich auf lediglich zwei Zinsanhebungen 2016 und zwei weitere 2017 eingestellt. In einem Jahr, das für festverzinsliche Wertpapiere interessant sein dürfte, könnten diese Erwartungen zu vorsichtig sein. Denn jede positive Nachricht im Inland oder weltweit könnte die US-Notenbank dazu bewegen, die Zinsen im Einklang mit ihrem „Dot Plot“, ihrem Plan für Zinsprognosen, schneller zu erhöhen. Das würde sehr wahrscheinlich eine Schwäche am vorderen Ende der Zinsstrukturkurve für Staatsanleihen (also bei solchen mit kürzeren Laufzeiten) hervorrufen.

Anlagechancen

Nach einer schwierigen Phase zeichnen sich nun auch Möglichkeiten bei bonitätsstarken Unternehmensanleihen und im Hochzinsbereich ab. Allerdings muss man sich hier des Liquiditätsrisikos bewusst sein. Umgekehrt sehen Kommunalanleihen nach einigen guten Jahren der Wertentwicklung nun weniger attraktiv aus. 

 


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Andrew Charlton und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.

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