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Schroders Global Investment Trend Report - Im Europäischen Vergleich nehmen die investitionsbereiten Schweizer die Spitzenposition ein

31/03/2014

Für den Schroders Global Investment Trend Report 2014 wurden weltweit über 15‘000 Anleger mit einem Minimum Investitionsvolumen von 10‘000 Euro pro Jahr befragt.

Im Vergleich zum Vorjahr beurteilen 39% der Schweizer Anleger die Anlagemöglichkeiten 2014 optimistischer, nur 16% sind weniger zuversichtlich. Knapp die Hälfte (48%) der Schweizer Anleger planen zwischen CHF 12‘500 - 40‘000 zu investieren, ein Viertel (26%) mehr als CHF 10‘000. Im Durchschnitt werden die Schweizer Anleger 2014 CHF 80‘800 investieren. Das sind über 6% mehr als 2013 (CHF 76‘000) und 14,6 % mehr (CHF 11‘800) als der Durchschnitt der europäischen Anleger (CHF 69‘000 / EUR 55‘800).

Unterschiedliche Betrachtungsweisen: die Entwicklung der Eurozone sehen die Schweizer weiter kritisch, die der Regulierung entspannt

Wie 2013 bleibt in der Schweiz die grösste Sorge die Nachwirkungen der Schuldenkrise in der Eurozone und deren makro-ökonomischen Auswirkungen. Während laut unserer Studie durchschnittlich nur 19% aller Befragten weltweit diese Befürchtung teilen, ist bei 45% der Schweizer Anleger diese Sorge mit weitem Abstand am Grössten. Sie nahm im Vergleich zum Vorjahr auch nur bei 16% der Schweizer Anleger ab (2013: 61%), während diese Sorge beim Durchschnitt aller Befragten (2013: 49%) um 30% abnahm.

Überraschend hingegen ist, dass, genau wie bei den europäischen Nachbarn, die Sorge, regulatorische Änderungen könnten Einfluss auf die Anlegemöglichkeiten und deren Komplexität haben, nur von 7% der Schweizer Anleger angegeben wird und damit fast vernachlässigbar klein ausfällt.

Starkes Vertrauen in den Heimmarkt zeigt sich in den Renditeerwartungen und auch im Schweizer Investitionsverhalten

Über die Hälfte der Schweizer Anleger (51%) erwartet die besten Renditen aus europäischen, konkreter, 44% aus westeuropäischen Anlagen. Mit 56% erwarten die Schweizer aber die höchsten Renditen aus Schweizer Anlagen. Damit zeigen sie weit höheres Vertrauen in den Heimmarkt, als die europäischen Nachbarn, von denen sich durchschnittlich 37% die besten Renditen aus den jeweiligen Heimmärkten erwarten.

Das Anlageinstrument des Jahres 2014 heisst Aktien! 80% der Schweizer Anleger planen 2014 in Aktien investieren. Dies ist ein deutliches Zeichen im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern (69%).

Mit 56% sind Aktien aus dem Heimmarkt klar bevorzugt weit vor denen aus Westeuropa (16%) und den USA (13%). In allen Fällen liegen die Schweizer hier vor dem Durchschnitt der europäischen Nachbarn. Bei den geplanten Investitionen in westeuropäische Aktien liegen die Schweizer 5% über den europäischen Anlegern (11%).

Anders sieht es im Bereich Fixed Income aus. Während in Europa und den UAE durchschnittlich 17% in Fixed Income Märkte zu investieren planen, sind es nur 10% der Schweizer Anleger, die in dieses Anlagesegment investieren möchten. Davon 5% in Unternehmensanleihen (in Europa 7%) und 4% in Staatsanleihen (8% in Europa).

Wichtige Informationen: Schroders hat das Marktforschungsunternehmen Research Plus Ltd mit einer unabhängigen Umfrage beauftragt. Per Online-Umfrage wurden zwischen dem 2. Januar und dem 24. Januar 2014 in 23 Ländern 15.749 Anleger befragt, die in den kommenden zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro investieren möchten. Quelle: Schroders Global Investment Trends Report, Februar 2014.

Der komplette Schroders Global Investment Trend Report (118 Seiten)

Video Interview mit Massimo Tosato, Executive Vice Chairman, Schroders plc (2:05 min)

Schroders auf einen Blick

Schroders ist ein reiner Vermögensverwalter. Zusammen mit unseren Kunden verfolgen wir ein gemeinsames Ziel, nämlich die Schaffung von langfristigem Mehrwert. So unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre künftigen finanziellen Bedürfnisse zu erfüllen. Wir verwalten für institutionelle Investoren und Kleinanleger sowie für Finanzinstitute und vermögende Privatkunden aus aller Welt ein Vermögen in Höhe von CHF 390,0 Mrd.*. Dieses Vermögen verteilt sich auf ein breites Spektrum von Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Multi-Asset-Produkte, alternative Investments und Immobilien. Wir beschäftigen mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 37 Standorten in 27 Ländern weltweit – von Europa und Nord- und Südamerika bis nach Asien und in den Nahen Osten. Damit sind wir am Puls der Anlagemärkte und gleichzeitig nahe bei unseren Kunden.

*Stand: 31. Dezember 2013