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Schroders Wealth Management in Switzerland
PERSPECTIVE3-5 min. Lesezeit

Wie der Handelskrieg die BRIC-Länder schwächt

Craig Botham erläutert, weshalb unser Team von Wirtschaftsexperten die Wachstumseinschätzungen zu den BRIC-Staaten gesenkt hat. Der verhaltene Ausblick für 2020 wird vom Handelskrieg bestimmt.

18.10.2019
hong-kong-containers

Authors

Craig Botham
Volkswirt für Schwellenländer
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Der eskalierende Handelskrieg bedeutet, dass wir unsere Wachstumserwartungen dieses Quartal für sämtliche Volkswirtschaften der BRICs (Brasilien, Indien, Russland und China) zurückgeschraubt haben. Ferner können wir im Vergleich zu unseren vorherigen Prognosen eine höhere Inflation ausmachen, die größtenteils auf einen stärkeren US-Dollar sowie höhere Öl- und Lebensmittelpreise zurückzuführen ist.

20191016_Prognosen_Wachstum_Inflation_BRIC_2019_2020

Quelle: Thomson Datastream, Schroders Economics Group. 13. August 2019. Zahlen in Klammern beziehen sich auf die vorherigen Prognosen. Die in diesem Dokument enthaltenen Prognosen (p) stellen keine verlässliche Grundlage für eine Anlageentscheidung dar, sind nicht garantiert und werden nur per Datum der Ausfertigung dieses Dokuments bereitgestellt. Unsere Prognosen basieren auf unseren eigenen Annahmen, die sich ändern können. Prognosen und Annahmen können von externen ökonomischen oder anderen Faktoren beeinflusst werden.

Bei zunehmender Inflation erhöhen die Zentralbanken gewöhnlich die Zinsen, um so die Preise unter Kontrolle zu halten. Dieses Mal dürften die geldpolitischen Entscheidungsträger in den Schwellenländern jedoch den schwächeren Wachstumsperspektiven einen höheren Stellenwert einräumen als dem Inflationsausblick und daher ihre Zinsen senken, um die Konjunktur anzukurbeln.

20191016_Prognosen_Zinsen_Notenbanken_BRIC_2019_2020

 

Quelle: Thomson Datastream, Schroders Economics Group. 13. August 2019. Zahlen in Klammern beziehen sich auf die vorherigen Prognosen. 

China: Es droht eine harte Landung

Unsere negativere Annahme zum Handelskrieg hat Folgen für unsere Wachstumsprognosen in Bezug auf China. So enttäuschte das zweite Quartal bereits unsere Erwartungen. Unterdessen schufen die Behörden keine wirtschaftlichen Anreize (entweder über Leitzinssenkungen, erhöhte Regierungsausgaben oder niedrigere Steuern), weshalb es angesichts des zusätzlichen Hindernisses in Form von Strafzöllen im September unvermeidbar ist, dass wir den Wachstumsausblick Chinas für dieses Jahr senken.

Die Eskalation des Handelskriegs verheißt außerdem Negatives für die Währung. Wir gehen davon aus, dass sich nach der Erhöhung der Strafzölle auf 25 % auf sämtliche chinesische Ausfuhren in die USA der chinesische Renminbi erneut abschwächen wird, und zwar auf einen Stand von etwa 7,20 gegenüber dem US-Dollar. Steigende Lebensmittelpreise haben bereits dazu geführt, dass wir unsere Inflationsprognose angehoben haben. Die zu erwartende Währungsabwertung dürfte für eine noch höhere Teuerungsrate sorgen.

Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Inflation dauerhaft über dem Zielwert von 3 % bleibt. Die People’s Bank of China (PBoC) sollte das also nicht davon abhalten, den Leitzins zu senken, sofern die Umstände dies erfordern. Ferner würden wir von einer zusätzlichen Unterstützung durch die Regierung ausgehen, die sich im vierten Quartal 2019 ausgabenfreudiger zeigen sollte. Auch im März 2020 dürften weitere Ausgaben angekündigt werden.

Brasilien: Das Dach vor dem nächsten Regenguss instand setzen

Zwar haben wir auch für Brasilien unsere Wachstumserwartungen für 2019 und 2020 nach unten korrigiert (wegen schwächerer Daten, inländischer Probleme und eines eher verhaltenen globalen Wachstumsausblicks). Dennoch gibt es hier einige positive Nachrichten. Die erfolgreiche Verabschiedung der Rentenreform hat das Vertrauen und Investitionsklima gefördert und zu einer beträchtlichen Erholung des wirtschaftlichen Umfelds verholfen.

Darüber hinaus gehen wir von einem positiven Effekt dieser Reformen auf die Währung aus. Der Real sollte in einem Umfeld aufwerten, in dem haushaltspolitische Bedenken zerstreut werden konnten und das Wachstum sich erholt, weshalb die Inflation nachgeben dürfte.

Darüber hinaus wird mit der Rentenreform ein großer Unsicherheitsfaktor in Bezug auf brasilianische Anlagewerte aus dem Weg geräumt. Zusammen mit dem Wachstums- und Inflationsausblick stehen der Zentralbank immer weniger Hindernisse für eine Zinssenkung im Weg. Wir gehen nach der jüngsten Zinssenkung um 50 Bp. von weiteren Zinsschritten aus und haben unsere Prognose für den Leitzins deutlich gesenkt. Mittlerweile prognostizieren wir bis Ende 2020 weitere Zinssenkungen von 75 Bp. auf 5,25%.

Indien: Kreditsystem tut sich weiter schwer

Indiens Wirtschaft ist wesentlich weniger offen als die der anderen BRIC-Länder. Das Land ist daher in gewisser Weise vor dem Handelskrieg und einem schwächeren globalen Wachstum geschützt. Dennoch enttäuscht die Konjunktur 2019 weiterhin. Unterdessen bot der erste Haushalt der zurückkehrenden Regierung unter Premierminister Modi nach dem im Mai erzielten Wahlsieg kaum zusätzliche Unterstützung für das Wachstum. Wir äußerten uns über diesen Haushalt im Juli und wiesen damals darauf hin, dass er die Erwartungen im Hinblick auf Wachstumsanreize enttäuschte und somit für die Märkte eine Belastung sei.

Auf geldpolitischer Ebene scheinen weitere Zinssenkungen sicher, insbesondere da die Inflation nach wie vor moderat ausfällt. Für diesen Ausblick bestehen jedoch Risiken wie die jüngste Schwäche der Rupie (wie bei anderen Schwellenländerwährungen) und die Ungewissheit rund um den Monsun. Dessen ungeachtet gehen wir angesichts des Wachstums- und Kreditumfelds von einer weiteren Lockerung aus.

Russland: stetig dahin

Wir haben an unserem Ausblick für das Wachstum in Russland geringfügige Abwärtskorrekturen vorgenommen, in denen sich ein schwächeres zweites Quartal in diesem Jahr und ein nachlassendes globales Umfeld für 2020 widerspiegeln. Wir sind auch jetzt noch der Ansicht, dass das Wachstum in der zweiten Hälfte dieses Jahres bis 2020 von Infrastrukturprojekten profitieren wird.

Wie an anderer Stelle erwähnt, wurde die Haushalts- und Geldpolitik Russlands neu aufgestellt, um makroökonomische Variablen wie die Währung weniger abhängig von Änderungen im Ölpreis zu machen. Daher haben selbst umfangreiche Schwankungen des Ölpreises, verglichen mit früher, heute nur begrenzten Einfluss auf den wirtschaftlichen Ausblick. Dies lässt auch auf eine relativ stabile Währung schließen.

20191016_Korrelation_Oelpreis_Rubel

Quelle: Thomson Datastream, Schroders Economics Group. 16. August 2019

Ein weiteres sich ergebendes Risiko ist geopolitischer Art. Die USA haben eine zweite Runde an Sanktionen gegen Russland eingeläutet. Jetzt ist es US-Banken untersagt, an der Emission russischer Staatsanleihen zu partizipieren. Aufgrund dessen geriet der Rubel unter Druck, und Russlands Zentralbank dürfte vorsichtiger agieren.

Russland ist in der Tat die einzige Volkswirtschaft, für die wir unsere geldpolitische Prognose nicht angepasst haben. Die Zentralbank erscheint abwartend angesichts erhöhter Inflationserwartungen und der Möglichkeit, dass die Regierung gegen Ende des Jahres ihre Ausgaben ankurbeln und damit den Inflationsdruck erhöhen könnte. Eine sanktionsbedingt schwächere Währung wird solche Bedenken nur noch verstärken.

 

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Craig Botham
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