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Monatlicher Marktausblick: Februar 2019

In unserem jüngsten Update befassen wir uns mit dem Pessimismus an den europäischen Aktienmärkten und untersuchen die Aussichten für Schwellenmarktanlagen und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Australien.

25.02.2019
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Bericht lesenEconomic and Strategy Viewpoint - February 2019
19 Seiten630 KB

Authors

Azad Zangana
Volkswirt
Craig Botham
Volkswirt für Schwellenländer
Irene Lauro
Ökonomin

Nehmen die Kurse europäischer Anlagen eine Rezession vorweg?

Schlechte Konjunkturdaten für die Eurozone führten zu Besorgnis, dass die Währungsunion auf eine Rezession zusteuern könnte. Die Frühindikatoren verschlechtern sich weiter, und einigen Anzeichen zufolge machen sich die Auswirkungen vorübergehender Schocks in der gesamten Wirtschaft bemerkbar.

Trotz des schwächeren wirtschaftlichen Umfelds stellt sich die Frage, ob europäische Risikoanlagen bereits eine Rezession vorwegnehmen. Fondsmanager sind bereits untergewichtet, und der Konsens unter den Strategen unterstützt die Einschätzung. Unseren Analysen zufolge deutet der DAX, der Leitindex für den deutschen Aktienmarkt, auf eine 56%ige Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland hin.

Anscheinend ist eine Rezession bereits eingepreist. Da wir keine Rezession prognostizieren, dürfte jedes Anzeichen einer Kehrtwende eine Rallye und eine überdurchschnittliche Wertentwicklung europäischer Risikoanlagen auslösen.

Kommt nach einem Jahr zum Vergessen jetzt eines, an das man sich gerne erinnert?

An den Märkten bildet sich allmählich ein Konsens, dass 2019 ein besseres Jahr für Schwellenländeranlagen wird als 2018. Der Gesamtindex für die Aktienmärkte fiel 2018 um über 14 %. Fast keine Schwellenländerwährung erzielte eine positive Rendite und der Emerging Market Bond Index (EMBI) für die Anleihemärkte büßte 5,3 % ein. Damit liegt die Messlatte für dieses Jahr wenigstens recht niedrig. Wenn wir jedoch die wahrscheinlichen makroökonomischen Treiber betrachten, ergibt sich ein eher durchwachsenes Bild.

Die Schwäche des US-Dollars ist sicherlich hilfreich. Doch die trüben Aussichten für den Handel sowie für China mahnen zur Vorsicht und könnten eher Anleihen zugutekommen als Aktien.

Australien und China – mehr als nur Bodenschätze

Die Wirtschaftsbeziehung zwischen Australien und China umfasst mehr als nur den Export von Rohstoffen. Die jüngsten Trends zeigen, dass der aktuelle Wandel der chinesischen Wirtschaft zu einem vom Konsum getragenen Modell erheblich zum Wachstum im australischen Dienstleistungssektor beigetragen hat.

Solange sich dieser Wandel aber noch in einer frühen Phase befindet, dürfte China nach wie vor eine dominante Rolle für die australischen Rohstoffexporte spielen. Deshalb wird der australische Dollar weiterhin von der Aktivität im chinesischen Fertigungssektor abhängen, und die Währung dürfte auch künftig als Barometer der Marktstimmung gegenüber der asiatischen Wirtschaft dienen.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie nachstehend als PDF-Datei. Bitte beachten Sie jedoch, dass er in englischer Sprache verfasst wurde und sich nur an professionelle Anleger und Finanzberater richtet.

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