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Die Hauptversammlungsbeschlüsse dieser Saison: So haben wir abgestimmt


Wir haben in dieser Hauptversammlungssaison gegen die Geschäftsleitung und für die Beschlüsse der Anteilshabenden zu vielen Themen abgestimmt, von Chancengleichheit über Klimastrategien bis hin zu Lobbying-bezogenen Offenlegungen.

Da die diesjährige Saison zu Ende ist, möchten wir im Folgenden die wichtigsten Trends in unseren Entscheidungen und einige wichtige Beschlüsse zusammenfassen.

Alle Abstimmungen zu Umwelt- und Sozialbeschlüssen und die Begründungen finden Sie im Abschnitt zu Abstimmungen (auf Englisch) auf unserer Website.

Hier die Zusammenfassung:


Soziale Themen, über die wir abgestimmt haben

Vielfalt und Integration

Das Jahr 2021 war ein Rekordjahr für Beschlüsse zur Diversity (Vielfalt). Wir unterstützten viele davon.

In dieser Hauptversammlungssaison fragten wir beispielsweise First Solar, den 20 Jahre alten US-Hersteller von Solaranlagen und Anbieter von Solarkraftwerken, nach dem Diversity Plan im Vorstand.

Wir haben auch nach Berichten zu den Mitarbeitenden-, Diversity- und Inklusionsinitiativen des Schienenverkehrsriesen Union Pacific und UPS, dem Versand- und Logistikservice, gefragt.

Union Pacific, das nordamerikanische Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Omaha, Nebraska, ist eines von mehreren Unternehmen, die es abgelehnt haben, ihren konsolidierten EEO-1-Bericht an die US-Kommission für Chancengleichheit (Equal Employment Opportunity Commission, EEOC) zu veröffentlichen.

Die Vorlage ist eine jährliche Anforderung der US-Regierung, aber viele Unternehmen wollen sie trotz des zunehmenden Transparenzdrucks nicht freiwillig zur Verfügung stellen.

In einem Beschluss wurde das Unternehmen ausdrücklich aufgefordert, seinen konsolidierten EEO-1-Bericht jährlich auf seiner Website zu veröffentlichen. Obwohl das Unternehmen einige Daten zur Diversity seiner Belegschaft offenlegt, sind Details spärlich. Da das Unternehmen diese Informationen bereits an die EEOC meldet und die öffentliche Offenlegung eine bessere Bewertung des Erfolgs der Maßnahmen zur Diversity des Unternehmens ermöglichen würde, haben wir den Beschluss unterstützt.

UPS wurde außerdem aufgefordert, einen Jahresbericht zu veröffentlichen, in dem die Maßnahmen des Unternehmens zu Diversity und Integration bewertet werden. Zwar veröffentlicht das Unternehmen einige Statistiken, jedoch liegt es bei der Detailgenauigkeit seiner Offenlegung hinter der Vergleichsgruppe zurück. Das Unternehmen sah sich mit Vorwürfen der Diskriminierung aufgrund von Ethnie und Religion konfrontiert, darunter auch Klagen in den Jahren 2018 und 2019. Wir waren daher der Ansicht, dass eine verstärkte Offenlegung in dieser Hinsicht es Anleger*innen ermöglichen würde, diese potenziellen Reputations- und Rechtsrisiken besser einzuschätzen.

Union Pacific wurde aufgefordert, „einen Jahresbericht zu veröffentlichen, in dem die Bemühungen des Unternehmens um Diversity und Integration bewertet werden“. Obwohl das Unternehmen einige Informationen zu seinen Maßnahmen diesbezüglich bereitstellt, bietet es keine umfassenden Diversitätskennzahlen. Wir würden eine zusätzliche Offenlegung zu diesem Thema begrüßen.

Wir unterstützten Beschlüsse zu Lohnunterschieden bei Amazon und dem US-Lebensmittelproduzenten Mondelez, zu dessen bekannten Keks- und Schokolademarken Oreos, Belvita, Ritz, Cadbury, Milka und Toblerone zählen.

Auf der Hauptversammlung von Amazon forderte ein Beschluss der Anteilhabenden das Unternehmen auf, über seine geschlechts- und rassenspezifischen Lohngefälle zu berichten. Dies war ein Beschluss, den wir im Vorjahr unterstützten. Das Unternehmen berichtet in Großbritannien in Übereinstimmung mit den örtlichen Vorschriften über seine geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede. In seinem Nachhaltigkeitsbericht nimmt jedoch nur eine einzige Zeile Bezug auf globale rassenspezifische Lohnunterschiede. Informationen dazu, wie diese berechnet wurden, gibt es jedoch nicht. Das Unternehmen hat sich zur Veröffentlichung seines EEO-1-Berichts verpflichtet, der jedoch zum Zeitpunkt der Hauptversammlung noch nicht vorlag. Die veröffentlichten Statistiken zur Vielfalt der Belegschaft zeigen, dass bei der Förderung eines vielfältigen Talentpools keine Fortschritte erzielt werden. Mehr Transparenz wäre wünschenswert, deshalb haben wir DAFÜR gestimmt.

Ein weiterer Beschluss forderte einen Bericht über Beförderungsdaten. Obwohl dies eine ungewöhnliche Forderung ist und es nicht üblich ist, über die Geschwindigkeit von Beförderungen zu berichten, gibt es nur langsame Fortschritte bei der Vielfalt der Belegschaft und der Geschäftsführung. Daher begrüßen wir mehr Transparenz bei Beförderungen als Möglichkeit, Ungleichheiten auf der Managementebene anzugehen. Wir haben DAFÜR gestimmt.

Auf der Jahreshauptversammlung von Mondelez im Mai wurde das Unternehmen aufgefordert, bei der Festlegung der CEO Vergütungsziele Gehaltsspannen aller Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Obwohl wir die bestehende Offenlegung des Unternehmens zu Vergütungsrichtlinien und -praktiken positiv bewerten, sind wir der Meinung, dass die Gewährleistung einer angemessenen Vergütung der Führungskräfte im Kontext der allgemeinen Vergütungspraktiken ein wichtiger Aspekt ist, um andere Bewertungs- und Benchmarking-Ansätze zu ergänzen. Daher haben wir diesen Vorschlag unterstützt.

Chancengleichheit

Wir sind davon überzeugt, dass die Vielfalt von Unternehmen ein wichtiger Faktor für Renditen ist. Daher haben wir Prüfungen zur Chancengleichheit bei Amazon, JPMorgan Investment Bank, dem US-Finanzdienstleistungsunternehmen State Street Corporation und dem US-Technologiekonzern Intel angefordert.

Auf der Hauptversammlung von Amazon im Mai unterstützten 44 % der abgegebenen Stimmen die Forderung nach „einer Prüfung der Chancengleichheit zur Analyse der Auswirkungen von Amazon auf Grundrechte, Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion sowie die Auswirkungen dieser Probleme auf das Geschäft von Amazon“. Der Vorschlag wurde von Thomas DiNapoli, Leiter des Rechnungswesens des Bundesstaats New York, und dem New York State Common Retirement Fund eingereicht. Er wurde vom Büro von DiNapoli als „großer Erfolg für einen erstmaligen Vorschlag“ gewertet.

Dieser Beschluss der Anteilshabenden war neu für 2021. Während der Saison haben wir ähnliche Forderungen bei anderen US-Unternehmen unterstützt. Außerdem haben wir die Forderung nach mehr Transparenz unterstützt, die die bestehenden Richtlinien des Unternehmens weiter stärken könnte. Wir haben DAFÜR gestimmt.

Unterdessen wurde der Beschluss der CtW Investment Group für eine Prüfung der Chancengleichheit bei JPMorgan in diesem Monat von nahezu 40 % der Stimmen unterstützt. Es wird gefordert, dass der Vorstand „eine Prüfung der Chancengleichheit überwacht, die die negativen Auswirkungen von JPMorgan auf nicht weiße Interessengruppen und Gemeinschaften analysiert“. Wir begrüßen die bestehenden Initiativen und die Berichterstattung des Unternehmens in diesem Bereich. Hierzu zählen die Berichterstattung zu Diversity und Inklusion, Ausgaben von 30 Mrd. US-Dollar in den nächsten fünf Jahren, um die Chancengleichheit zu fördern, und Maßnahmen, um Vielfalt, Inklusion sowie Gleichberechtigung im gesamten Unternehmen zu fördern. Wir stellen jedoch auch fest, dass der Ruf des Unternehmens durch die jüngsten Kontroversen zu diesem Thema beschädigt wurde. Wir unterstützen ein Audit, das dem Unternehmen helfen würde, verbleibende Lücken oder Entwicklungsbereiche in seinem aktuellen Ansatz zu identifizieren und zu beheben. Daher haben wir diesen Beschluss unterstützt.

Mehr als ein Drittel (fast 37 %) unterstützte eine umfassende Prüfung der Gleichberechtigung durch einen Beschluss des Service Employees International Union Master Trust auf der Hauptversammlung von State Street, ebenfalls im Mai. Das Unternehmen wurde aufgefordert, eine Prüfung der Gleichberechtigung zu überwachen und darüber zu berichten, in der die negativen Auswirkungen des Unternehmens auf nicht weiße Interessengruppen und Gemeinschaften analysiert wurden. Wir begrüßen die bestehenden Initiativen und die Berichterstattung des Unternehmens in diesem Bereich, einschließlich seiner Diversity- & Inklusionsberichte, Bemühungen zur Verbesserung der Vielfalt des Vorstands, Verbesserungen der Richtlinien für die Stimmrechtsvertretung und die Überprüfung des Zuschussportfolios und der Pipeline der State Street Foundation. Wir unterstützen ein Audit, das dem Unternehmen helfen würde, verbleibende Lücken oder Entwicklungsbereiche in seinem aktuellen Ansatz zu identifizieren und zu beheben. Daher haben wir diesen Beschluss unterstützt.

Auf der Hauptversammlung von Intel wurde ein Bericht darüber gefordert, ob offizielle Richtlinien oder ungeschriebene Normen des Unternehmens den Rassismus in der Unternehmenskultur verstärken. Wir loben die bestehenden Initiativen des Unternehmens in diesem Bereich und den Grad der Offenlegung über seine Bemühungen zur Verbesserung der Chancengleichheit im Unternehmen. Wir unterstützen jedoch alle weiteren Bemühungen, die dazu beitragen könnten, Lücken oder Bereiche für weitere Verbesserungen zu identifizieren. Wir stimmten daher FÜR den Beschluss.

In einem separaten Beschluss wurde das Unternehmen aufgefordert, einen Bericht über seine geschlechts- oder rassenspezifische Lohnunterschiede zu erstellen. Wir sind der Ansicht, dass Intel diesbezüglich bereits viele Offenlegungen bietet und glauben daher nicht, dass ein weiterer Bericht zu geschlechts- und rassenspezifischer Entlohnung für die Anteilshabenden sinnvoll wäre. Wir stimmten daher GEGEN den Beschluss. Der Vorschlag für einen Bericht über rassen- und geschlechtsspezifische Lohnunterschiede bei Intel erhielt nur 15 % der Stimmen.

Auf der Hauptversammlung der Citigroup wurde die Bank in einem von der CtW Investment Group eingebrachten Beschluss aufgefordert, eine Prüfung der Gleichberechtigung zu überwachen und darüber Bericht zu erstatten, um die negativen Auswirkungen der Bank auf nicht weiße Interessengruppen und Gemeinschaften zu analysieren. Wir begrüßen die bestehenden Initiativen und die Berichterstattung der Bank in diesem Bereich, darunter ihre Vielfaltsberichterstattung, Ausgaben von 1 Mrd. US-Dollar für strategische Initiativen zur Überwindung der rassenspezifischen Lohnlücke und die jüngste Einstellung eines Chief Diversity Officer. Wir würden ein Audit befürworten, das der Bank helfen würde, verbleibende Lücken oder Entwicklungsbereiche in ihrem aktuellen Ansatz zu identifizieren und zu beheben. Daher haben wir diesen Beschluss unterstützt. Leider scheiterte der Beschluss: Nur 37 % der Anteilshabenden stimmten dafür.

Laut der Anwaltschaft As You Sow haben 70 % der S&P 500-Unternehmen nach der Ermordung von George Floyd Verpflichtungserklärungen zu Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion am Arbeitsplatz veröffentlicht.

Menschenrechte

Wir haben konkrete Beschlüsse zur Bekämpfung potenzieller Menschenrechtsverletzungen unterstützt, zum Beispiel für weitere Informationen zur Sorgfaltspflicht bei Northrop Grumman, dem globalen Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen mit Hauptsitz in Virginia, USA.

Der Beschluss wurde von den Sisters of St Dominic of Caldwell, New Jersey, und dem School Sisters of Notre Dame Cooperative Investment Fund eingebracht.

Wie die Befürworter des Beschlusses in ihrer Erklärung schrieben, „entstehen die gravierendsten Auswirkungen auf die Menschenrechte von Northrop Grummans als das viertgrößte Verteidigungsunternehmen der Welt wahrscheinlich durch die Nutzung seiner Produkte und Dienstleistungen wie der Handel mit kontroversen Waffen, militärische Ausbildung, Nuklearwaffen und Grenzüberwachungssysteme. Geschäftsbeziehungen mit der US-Regierung und ausländischen Regierungen, deren Aktivitäten mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht werden, könnten Northrop Grumman rechtlichen, finanziellen und Reputationsrisiken aussetzen.“

Dieser wiederholte Beschluss Anteilshabender forderte das Unternehmen auf, über seine menschenrechtliche Due Diligence zu berichten. Angesichts der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, begrüßen wir eine größere Offenlegung bei der Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und stimmten FÜR den Beschluss.

Laut einem Bericht von Amnesty International aus dem Jahr 2019 führt die Verteidigungsindustrie keine wirksame menschenrechtliche Due Diligence durch.

Big Tech

Wir haben eine Reihe von Beschlüssen bei großen Technologieunternehmen unterstützt, die sie dazu auffordern, mehr Verantwortung für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft zu übernehmen. Wir stimmten über Beschlüsse auf den Hauptversammlungen von Facebook, Amazon und Alphabet ab.

Wir forderten Amazon zu einem Bericht darüber auf, wie seine KI-Technologie „Rekognition“, eine Gesichtserkennungssoftware, zu Menschenrechtsverletzungen beitragen könnte. Außerdem verlangten wir Berichte über geschlechts- und rassenspezifische Lohnunterschiede, die Beförderungsgeschwindigkeit und eine Prüfung der Vielfalt und Inklusion im Unternehmen. Der Befürworter dieses Beschlusses hatte mehr Offenlegung über die potenziellen Menschenrechtsrisiken im Zusammenhang mit der Gesichtserkennungssoftware des Unternehmens gefordert. Nach dem Tod von George Floyd kündigte das Unternehmen ein einjähriges Moratorium für den Verkauf von Rekognition an Strafverfolgungsbehörden an, während die Vorschriften überprüft wurden. Es ist unklar, welche Änderungen, wenn überhaupt, vorgenommen wurden. Das Moratorium geht jetzt zu Ende, sodass wir FÜR den Beschluss stimmten.

Seitdem hat ein Bericht einer US-Regierungsbehörde ergeben, dass sechs Bundesbehörden Gesichtserkennungssoftware nutzten, um Demonstranten im Anschluss an die Ermordung von George Floyd zu identifizieren.  Es gab Bedenken hinsichtlich der Verwendung der Technologie und der Möglichkeit, dass Frauen und Minderheiten häufiger falsch identifiziert werden.

Wir haben Facebook zu einem Bericht über die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet, Tools zum Schutz der Privatsphäre sowie zu den Bemühungen zur Bekämpfung von Fehlinformationen auf Plattformen aufgefordert.

Wir stimmten für einen Anteilshabendenbeschluss, der Facebook zu einem Bericht über die Risiken im Zusammenhang mit der zunehmenden sexuellen Ausbeutung von Kindern auffordert, da eine größere Transparenz in diesem Bereich angesichts der Schwere der Angelegenheit und den Kontroversen des Unternehmens wünschenswert wäre.

Bei einem Beschluss, der einen Bericht zu den Vor- und Nachteilen der verstärkten Bemühungen zur Reduzierung von Fehl- und Desinformationen auf seiner Plattform fordert, die während des Wahlzyklus 2020 eingeführt wurden, hielten wir solche Informationen angesichts wachsender Reputations- und strategischer Risiken in diesem Bereich für wertvoll.

In einem weiteren Beschluss wurde der Vorstand aufgefordert, eine unabhängige Leitung mit Fachkenntnissen im Bereich Menschenrechte und Bürgerrechte zu ernennen. Wir begrüßen die Bemühungen des Unternehmens, seine Richtlinien und Aufsichtsmechanismen in diesem Bereich zu stärken. Hierzu zählen mehrere unabhängiger Menschenrechtsprüfungen, die Einrichtung einer Taskforce für Menschenrechte und die Ernennung eines Direktors für Menschenrechte. Es ist nicht klar, ob eine Sachverständige/ein Sachverständiger im Vorstand der beste Weg ist, um bestehende Bemühungen zu verstärken. Daher haben wir diesen Beschluss nicht unterstützt.

Bei Alphabet, der Dachgesellschaft von Google, haben wir die Ernennung einer unabhängigen Leitung mit Erfahrung im Bereich Menschenrechte gefordert und verlangt, dass Nachhaltigkeitskennzahlen in die Vergütung von Führungskräften einfließen und ein Bericht über seine Whistleblower-Richtlinie erstellt wird.

Die anhaltenden Kontroversen deuten darauf hin, dass die Bemühungen des Unternehmens zur Bewältigung von Menschenrechts- und Bürgerrechtsproblemen verstärkt werden müssen. Wir unterstützten daher den Beschluss für die Nominierung einer unabhängigen Person mit Erfahrung in Menschen- und/oder Bürgerrechten.

In Bezug auf den Beschluss, in dem Alphabet aufgefordert wurde, die Machbarkeit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitskennzahlen in die Vergütungspläne für Führungskräfte zu prüfen, begrüßen wir die Diversitäts- und Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Zudem sind wir der Meinung, dass die Berücksichtigung von ESG-Kennzahlen in der Incentivierung der Geschäftsleitung zur nachhaltigen Wertentwicklung des Unternehmens beitragen könnte. Daher haben wir FÜR den Beschluss gestimmt.

Das Unternehmen wurde in einem Beschluss von Trillium Asset Management und der gemeinnützigen Organisation Open MIC aufgefordert, eine externe Überprüfung seiner Whistleblowing-Richtlinien zu überwachen und darüber zu berichten. Wir sehen die bestehenden Richtlinien des Unternehmens in diesem Bereich und seine jüngsten Initiativen zu deren Stärkung positiv. Wir stellen jedoch auch Reputationsrisiken aufgrund der jüngsten Kontroversen zu diesem Thema fest. Der Beschluss folgte der Entlassung der prominenten KI-Ethikforscherin Timnit Gebru und ihrer Co-Leiterin Margaret Mitchell. Timnit Gebru hatte an einer Studie über die Gefahren großer Sprachmodelle gearbeitet. Wir würden eine Überprüfung befürworten, die dem Unternehmen helfen würde, verbleibende Lücken oder Entwicklungsbereiche in seinem aktuellen Ansatz zu identifizieren und zu beheben. Daher haben wir diesen Beschluss unterstützt.

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Umweltthemen, über die wir abgestimmt haben

Klimabeschlüsse

In Bezug auf Klimabeschlüsse waren wir vor allem an Emissionsreduktionszielen interessiert – insbesondere im Hinblick auf bedeutende Emittenten wie das globale Versand- und Logistikunternehmen UPS und den globalen Maschinenbauer Caterpillar sowie große Öl- und Gasunternehmen wie Conoco Phillips, Alaskas größter Erdölproduzent, und die Öl- & Gasriesen Exxon Mobil, Royal Dutch Shell und Chevron.

Auf der Hauptversammlung von UPS wurde das Unternehmen erneut aufgefordert, einen Bericht über seine Pläne zur Reduzierung seines Gesamtbeitrags zum Klimawandel und zur Ausrichtung seiner Geschäftstätigkeit an den Zielen des Pariser Abkommens vorzulegen. Das Unternehmen verfügt zwar über Initiativen und Ziele, diese erscheinen jedoch angesichts seiner emissionsintensiven Geschäftstätigkeit nicht ehrgeizig genug. Wir stimmten FÜR den Beschluss.

Auf der Hauptversammlung von Caterpillar wurde das Unternehmen in einem Vorschlag von As You Sow aufgefordert, einen Bericht zu seiner Klimapolitik, Wertentwicklung und den Zielen in Übereinstimmung mit der Net Zero [Company] Benchmark zu veröffentlichen. Die Net Zero Company Benchmark wurde von der Climate Action 100+ Investor Engagement Initiative herausgegeben. Die erste Benchmark bewertete die Ambitionen und Maßnahmen der weltweit größten Treibhausgasemittenten und anderer Unternehmen. Caterpillar, das Fortune 100-Maschinenunternehmen mit Sitz in Illinois, USA, hinkt seinen Mitbewerbern in Bezug auf seine Pläne für den Klimawandel hinterher. Daher würden wir einen solchen Bericht begrüßen. Wir stimmten FÜR den Beschluss. Rund 48 % der abgegebenen Stimmen unterstützten den Vorschlag.

Auf der Hauptversammlung von General Motors wurde das Unternehmen aufgefordert, darüber zu berichten, ob und wie es Emissionsreduktionsziele in die Vergütung der Führungskräfte einbezieht. Wir begrüßen die klimabezogenen Initiativen des Unternehmens und glauben, dass die Transparenz der Nachhaltigkeitskennzahlen bei der Vergütung von Führungskräften dazu beitragen könnte, dass das Unternehmen weiterhin eine nachhaltige Wertentwicklung aufweist. Daher haben wir FÜR den Beschluss gestimmt. Leider scheiterte der Beschluss mit nur rund 16 % der Stimmen FÜR den Beschluss.

Auf der Hauptversammlung von Conoco Phillips forderte ein Anteilshabendenbeschluss den Ölriesen auf, über Pläne zur Reduzierung des Gesamtbeitrags zum Klimawandel zu berichten und seine Aktivitäten an den Zielen des Pariser Abkommens auszurichten. Das Unternehmen hat sich zwar das Ziel gesetzt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen (Scope 1 und 2) zu erreichen, verbunden mit einem Intensitätsreduktionsziel von 35 % bis 45 % bis 2030. Anleger*innen würden jedoch kurzfristige Ziele begrüßen, um den Fortschritt in Richtung auf die erwähnten längerfristigen Ziele zu überwachen, verbunden mit einem Fokus auf Scope-3-Emissionen und deren Auswirkungen. Scope-1-Emissionen sind alle direkten Emissionen, Scope-2-Emissionen sind indirekte Emissionen aus Strom, der von einer Organisation gekauft und verwendet wird, während Scope-3-Emissionen alle anderen indirekten Emissionen sind, einschließlich aus Quellen, die ein Unternehmen nicht besitzt oder kontrolliert. Dazu gehören Emissionen aus Reisen, Beschaffung, Abfall und Wasser. Wir stimmten FÜR den Beschluss.

Auf der Hauptversammlung von Exxon Mobil stimmten wir für vier neue von Investoren nominierte Direktoren mit Erfahrung in der Energiewende. Drei der Nominierungen wurden angenommen. Wir haben auch für ein Netto-Null-Szenario bis 2050 und eine Ausrichtung auf das Pariser Abkommen gestimmt.

Auf der Hauptversammlung von Chevron haben wir für Emissionsreduktionsziele und ein Netto-Null-Szenario bis 2050 gestimmt. Das Unternehmen wurde aufgefordert, mittel- und langfristig die Treibhausgasemissionen seiner Energieprodukte deutlich zu reduzieren. Wir stimmten FÜR diesen Beschluss, da die Scope-3-Emissionen einen hohen Anteil an den Gesamtemissionen von Energieunternehmen ausmachen und wir die Best Practice innerhalb des Sektors darin sehen, Ziele zur Reduzierung der Scope-3-Emissionen festzulegen. Der Wortlaut des Beschlusses gibt dem Unternehmen Spielraum in Bezug auf Geschwindigkeit und Ausmaß der Reduktionen. Die Anteilshabenden stimmten mit 61 % für den Beschluss zur Reduktion von Scope-3-Emissionen.

Ein weiterer Beschluss forderte Chevron auf, über die Auswirkungen eines Netto-Null-Szenarios bis 2050 zu berichten. Der Verwaltungsrat wurde aufgefordert, einen geprüften Bericht darüber vorzulegen, ob und wie sich eine Reduzierung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen im Rahmen des Netto-Null-Szenarios der Internationalen Energieagentur bis 2050 auf die Finanzlage des Unternehmens auswirken würde. Wir stimmten FÜR diesen Beschluss, da die Anteilshabenden weitere Informationen hierzu begrüßen würden. Netto Null bis 2050 (auf Englisch) ist eine Roadmap für den globalen Energiesektor.

In Großbritannien forderte ein Beschluss auf der Hauptversammlung von  Royal Dutch Shell das Unternehmen auf, Ziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen festzulegen und zu veröffentlichen. Der Beschluss fordert kurz-, mittel- und langfristige Ziele für Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen. Wir sind uns der Überschneidungen zwischen diesem Beschluss und einer Konsultativabstimmung zur Klimastrategie des Unternehmens bewusst. Wir stimmten FÜR diesen Beschluss. Wir begrüßen die Fortschritte des Unternehmens und seine Strategie zum Klimawandel. Insbesondere bei den Klimazielen unterstützen wir die Ambitionen dieses Beschlusses im Hinblick auf die Angleichung an das Pariser Abkommen und die Entwicklung von Best Practices für die Branche in Bezug auf die Festlegung ehrgeiziger, absoluter Emissionsreduktionsziele. Ein niederländisches Gericht hat Shell außerdem angewiesen, seine Emissionsziele deutlich zu erhöhen.

In Großbritannien wurde auf der Hauptversammlung von BP das Unternehmen aufgefordert, kurz-, mittel- und langfristige Ziele für die Treibhausgasemissionen des Unternehmensbetriebs und des Einsatzes von Energieprodukten festzulegen. In diesem Fall stimmten wir GEGEN den Beschluss. Grund dafür war, dass sich das Unternehmen im vergangenen Jahr branchenführende Klimaziele, hauptsächlich in Bezug auf die Verwendung absoluter Emissionsreduktionsziele im Vergleich zu intensitätsbasierten Zielen und den zahlreichen Zeitskalas und Emissionsreduktionen (Scope 1, 2 und 3) gesetzt hat. Unsere Entscheidung würdigt die gegenwärtig detaillierte Klimastrategie von BP. Dies wird uns jedoch nicht daran hindern, den Fortschritt des Unternehmens bei diesen Zielen zu überwachen und nach Möglichkeit auf weitere Ziele in Bezug auf das Pariser Abkommen und die Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu drängen.

Finanzierung von fossilen Brennstoffen

Auf der Hauptversammlung von HSBC haben wir beispielsweise für einen Vorstandsbeschluss gestimmt, der in Reaktion auf einen Anteilshabendenbeschluss auf den Stimmzettel aufgenommen wurde. Der Beschluss wurde genehmigt.

Auf der Hauptversammlung von HSBC haben wir für einen Vorstandsbeschluss gestimmt, der in Reaktion auf einen Beschluss auf den Stimmzettel aufgenommen wurde. Der ursprüngliche Beschluss wurde zurückgezogen und der Klimabeschluss der Geschäftsführung mit 99,7 % der Stimmen genehmigt.

Die globale Bank hatte die Anteilshabenden gebeten, ihre Beschlüsse zur Festlegung, Offenlegung und Umsetzung einer Strategie mit kurz- und mittelfristigen Zielen zu unterstützen, um ihre Finanzierung an den Zielen und Zeitplänen des Pariser Abkommens auszurichten. Diese Strategie setzt zuerst bei Öl- und Gasunternehmen, Energiekonzernen und Versorgern an.

Bestandteil des Beschlusses sind zudem die Veröffentlichung und Durchsetzung einer Richtlinie, um die Finanzierung der Kohleverstromung und des thermischen Kohlebergbaus bis 2030 in den Märkten der Europäischen Union/Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und bis 2040 in anderen Märkten auslaufen zu lassen.

Der Vorschlag umfasste eine jährliche Berichterstattung über die Fortschritte im Hinblick auf diese Strategie und Richtlinie, beginnend mit dem Jahresbericht 2021, einschließlich der verwendeten Methodik, Szenarien und Annahmen.


Governance-Themen, über die wir abgestimmt haben

Lobbying-Offenlegungen

Wir haben weitere Details zu Lobbying-Zahlungen und -Richtlinien gefordert, um Transparenz zu gewährleisten.

Beispiele sind Beschlüsse bei Uber, Netflix, dem US-amerikanischen Heimwerksunternehmen The Home Depot, Chevron, Exxon Mobil und JPMorgan. Dazu gehören einige spezifische Forderungen zur klimabezogenen Lobbyarbeit von Unternehmen wie dem US-Güterschienenverkehrsunternehmen Norfolk Southern, dem US-Energieunternehmen Phillips 66 und Sempra Energy.

Auf der Hauptversammlung von Uber wurde das Unternehmen in einem Beschluss zur Berichterstattung über seine Lobbyaktivitäten und -ausgaben aufgefordert. Uber veröffentlicht einige Details zu seinen Lobbyaktivitäten und -ausgaben, die Offenlegung ist jedoch nicht umfassend und findet nicht einheitlich auf seiner Website statt (was die beste Vorgehensweise wäre). Wir stellen fest, dass das Unternehmen wegen seiner Lobbying-Aktivitäten in eine potenzielle Kontroverse verwickelt war und glauben daher, dass zusätzliche Informationen in diesem Bereich den Anteilshabenden helfen würden, die Risiken im Zusammenhang mit den politischen Aktivitäten des Unternehmens besser einzuschätzen. Wir stimmten daher FÜR den Beschluss.

Auf der Hauptversammlung von The Home Depotwurde das Unternehmen dazu aufgefordert, mindestens einmal jährlich einen Bericht zu veröffentlichen, in dem die Stimmigkeit der politischen Wahlkampfausgaben im Vorjahr mit den öffentlich erklärten Unternehmenswerten und -richtlinien analysiert wird. Wir stimmten FÜR diesen Beschluss, da mehr Transparenz bei der Angleichung von Lobbytätigkeiten mit öffentlichen Erklärungen und Strategien wünschenswert wäre. Der Wortlaut des Beschlusses ist nicht vorgeschrieben, da das Unternehmen lediglich aufgefordert wird, diese Ausrichtungsbewertung durchzuführen und zu melden.

Auf der Hauptversammlung von Phillips 66 wurde das Unternehmen aufgefordert, innerhalb des nächsten Jahres eine Bewertung durchzuführen und einen Bericht darüber zu erstellen, wie seine Lobbyarbeit mit der Begrenzung der Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, dem Ziel des Pariser Abkommens, in Einklang zu bringen ist. In den vergangenen Jahren haben mehrere Mitbewerber detaillierte Berichte darüber erstellt, wie ihre Lobbyarbeit und die Mitgliedschaft in Handelsverbänden mit ihren Ansichten und Strategien zum Klimawandel übereinstimmen. Anleger*innen würden von einer verstärkten Offenlegung zur Abstimmung zwischen den Lobbyaktivitäten eines Unternehmens und den Klimaschutzzielen profitieren, insbesondere wenn Handelsverbände ein breites Themenspektrum abdecken und die Abstimmung daher ohne direkte Kommunikation möglicherweise unklar ist. Wir stimmten FÜR den Beschluss.

Auch auf der Hauptversammlung von Sempra Energy wurde der Vorstand aufgefordert, zu prüfen, wie seine direkten und indirekten Lobbying-Aktivitäten mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang stehen und wie das Unternehmen Risiken mindern will, die sich aus einer unterlassenen Ausrichtung auf die Pariser Ziele ergeben. Wir befürworten eine größere Transparenz in diesem Bereich und verweisen auf Beispiele für Widersprüche zwischen der Gesamtklimastrategie des Unternehmens und den Lobbypositionen einiger Tochtergesellschaften und Fachverbände. Investierende würden von weiteren Informationen über den Ansatz des Unternehmens profitieren, wenn Lobbying- und Handelsverbände nicht mit der Gesamtklimastrategie des Unternehmens und dem Pariser Abkommen übereinstimmen. Daher haben wir diesen Beschluss unterstützt.

Auf der Hauptversammlung von Chevron wurde das Unternehmen aufgefordert, über seine Lobbying-Zahlungen und -Richtlinien zu berichten. Wir stimmten FÜR den Beschluss. Investierende würden mehr Transparenz über zusätzliche Informationen zu den Lobbying-bezogenen Ausgaben des Unternehmens sowie zu Mitgliedschaften und Zahlungen in Wirtschaftsverbänden begrüßen.

Auf der Hauptversammlung von Exxon Mobil wurde das Unternehmen aufgefordert, über politische Spenden, seine Lobbying-Zahlungen und -Richtlinien und sein Klima-Lobbying zu berichten. Wir haben FÜR alle drei Lobbying-bezogenen Beschlüsse gestimmt.

Außerdem wurde das Unternehmen aufgefordert, einen Bericht über politische Spenden zu erstellen und halbjährlich zu aktualisieren. Es wurde verlangt, Richtlinien und Verfahren für die Zahlung von Beiträgen und Ausgaben sowie für monetäre und nicht monetäre Beiträge oder Ausgaben offenzulegen. Wir stimmten FÜR diesen Beschluss, da die Anteilshabenden mehr Informationen über die Unternehmenspolitik und die Mitgliedschaft in Handelsverbänden begrüßen würden. In Bezug auf Lobbying-Zahlungen und -Richtlinien wurde das Unternehmen aufgefordert, über seine direkten und indirekten Lobbying-Aktivitäten und -Ausgaben zu berichten. Wir stimmten FÜR den Beschluss, da die Anteilshabende zusätzliche Informationen des Unternehmens zu Lobbying-bezogenen Ausgaben, Mitgliedschaften in Handelsverbänden und Unternehmensverfahren begrüßen würden. In Bezug auf seine klimabezogene Lobbyarbeit wurde das Unternehmen aufgefordert, darüber zu berichten, wie die direkte und indirekte Lobbyarbeit des Unternehmens mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang steht. Wir stimmten FÜR diesen Beschluss, da die Anteilshabenden zusätzliche Informationen darüber begrüßen würden, wie die Lobbyaktivitäten des Unternehmens und die Mitgliedschaften in Handelsverbänden mit dem Pariser Abkommen und dem Klimawandel in Einklang stehen. Innerhalb des Sektors hat es zu diesem Thema verstärkte Offenlegungen gegeben, und wir sahen diesen Beschluss als Aufforderung an Exxon, sich bei dieser Berichterstattung an die Best Practice zu halten.

Auf der Hauptversammlung von JPMorgan wurde das Unternehmen aufgefordert, seine politischen Ausgaben stärker offenzulegen. Wir befürworten eine größere Transparenz in diesem Bereich (und im Allgemeinen) und haben daher diesen Beschluss unterstützt.

Auf der Hauptversammlung von Netflix wurde das Unternehmen aufgefordert, seine politischen Ausgaben stärker offenzulegen. Wir befürworten eine größere Transparenz in diesem Bereich (und im Allgemeinen) und haben daher diesen Beschluss unterstützt.


Beispiele für die Eskalation: Gegenstimmen gegen Direktor*innen

Auf der Hauptversammlung von Chevron stimmten wir gegen den Vorsitzenden des Governance-Ausschusses, um unsere Enttäuschung über die fehlenden Fortschritte bei den Emissionszielen zum Ausdruck zu bringen.

Auf der Hauptversammlung von Amazon stimmten wir gegen den leitenden Direktor Jonathan Rubinstein, um unsere Besorgnis über mangelnde Transparenz in Bezug auf Arbeitsstandards und Belegschaftsstruktur (insbesondere über den Einsatz von Subunternehmern) zu äußern.

 


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