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Schroders Credit Lens: Ihr neuer Guide zu den globalen Anleihemärkten


Willkommen zur ersten Ausgabe der Schroders Credit Lens, eine umfassende vierteljährliche Übersicht über den globalen Anleihemarkt.

Sie enthält alle wichtigen Daten und Erkenntnisse zu Investment-Grade-Anleihen (IG) und Hochzinsanleihen (HY) in US-Dollar, Euro und Pfund Sterling, sowie zu Schwellenländeranleihen (EMD) in Lokal- und Hartwährung und Unternehmensanleihen der Schwellenländer.

Die Schroders Credit Lense prüft jeden Bereich unabhängig voneinander. Sie zeigt aber auch, wie die Anleihen in punkto Attraktivität relativ zueinander stehen. Das dürfte vor allem für Anleger interessant sein, die Entscheidungen für die Vermögensaufteilung treffen oder dazu beraten.

Der Abschnitt zu Unternehmensanleihen (Investment-Grade- und Hochzinsanleihen) umfasst eine Tiefenanalyse von Bewertungen, Fundamental- und technischen Daten. Der Abschnitt zu Schwellenländeranleihen deckt außerdem einige Sondermerkmale dieses Markts ab. Zum Beispiel die Unterteilung in Investment-Grade- und Hochzinsanleihen bei Schwellenländeranleihen in Hartwährung und die Attraktivität von realen Renditen und Schwellenländerwährungen bei Schwellenländeranleihen in Lokalwährung.

Viele Anleger sichern das Währungsrisiko ab, wenn sie in Anleihemärkten im Ausland investieren. Das Niveau der abgesicherten Renditen hängt beträchtlich von ihrer Landeswährung ab. Daher haben wir drei Versionen veröffentlicht, jeweils aus Sicht eines Anlegers in Pfund Sterling, US-Dollar und Euro. Links zu allen drei Versionen in englischer Sprache finden Sie nachfolgend und am Ende der Seite.

Wir hoffen, dass Sie diese neue Veröffentlichung hilfreich finden und freuen uns über Feedback. 

Zusammenfassung:

  • Kreditrisikoaufschläge liegen leicht über dem historischen Mittel, sind aber bei Investment-Grade-Anleihen gegenüber Hochzinsanleihen enger.
  • Hochzinsanleihen mit geringerer Bonität blieben zu Beginn der Konjunkturerholung zurück, entwickeln sich aber weiterhin überdurchschnittlich. Dies deutet darauf hin, dass die Anleger ein größeres Interesse an gefährdeteren Emittenten hatten.
  • Ob zu Recht oder Unrecht – Banken sind wesentlich vorsichtiger als Anleger in Unternehmensanleihen.
  • Die Emission in US-Dollar ist weiterhin relativ hoch, da Unternehmen ihre Barreserven weiter aufstocken. Ausgegeben werden vor allem höherwertige Investment-Grade- und Hochzinsanleihen.
  • Die Unternehmensverschuldung hat ein Rekordniveau erreicht. Die Gewinne im zweiten Quartal fielen jedoch besser aus als erwartet, sonst wäre der Schuldenberg noch höher. Die Zinsdeckung ist in den meisten Märkten jedoch nach wie vor angemessen. Die Fundamentaldaten von US-Hochzinsanleihen sind am problematischsten.
  • Ausfälle im US-Hochzinsbereich scheinen ihren Höchststand erreicht zu haben. Die Ausfallrate bei Hochzins-Energieanleihen nähert sich dem bisherigen Höchststand von 2016 an. Die Ausfallraten bei auf Euro lautenden Hochzinsanleihen bleiben überraschend niedrig.
  • Das Wertpotenzial von Schwellenländeranleihen ist bei Schwellenländerwährungen und Hochzinsanleihen in Hartwährung zu finden. Renditen in Lokalwährung und Investment-Grade-Spreads sind zu ihren ungefähren Niveaus vor der Krise zurückgekehrt.

Beispiele unserer Analyse

Wir weisen darauf hin, dass die unten stehende Abbildung die Perspektive eines Anlegers in Pfund Sterling darstellt. Ihre Pendants in US-Dollar und Euro finden Sie in der jeweiligen Version der Schroders Credit Lens.

Klicken Sie auf die Links unten, um die Credit Lens (in englischer Sprache) herunterzuladen:


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von dem Autor und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar. Diese können sich ändern.