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Wie könnte sich eine höhere Inflation auf Ihr Portfolio auswirken?


Die jüngsten Zahlen zu den US-Verbraucherpreisen zeigten, dass die Inflationsrate so stark gestiegen ist wie seit September 2008 nicht mehr. Dies lässt die Befürchtung aufkommen, dass wir auf einen anhaltenden Inflationsschub zusteuern. 

Rapide Preissteigerungen verringern die Kaufkraft einer Währung sowie die Menge an Waren und Dienstleistungen, die man mit Geld kaufen kann.  

Dieser Schaden kann durch Investitionen gemindert werden, obwohl Ihr Kapital einem Risiko ausgesetzt ist, und verschiedene Anlageklassen bieten in unterschiedlichem Maße Schutz vor dem Inflationsrisiko.

Inflation kann für Inhaber von Vermögenswerten gut sein, wenn ihre Werte schneller als das allgemeine Inflationsniveau steigen. Sie kann jedoch für jeden Anleger mit Engagements in festverzinslichen Anlagewerten schädigend sein.

Anleihen sind daher ein eindeutiges Opfer. Ihre festen Zinszahlungen verlieren an Wert, da sich die Gesamtkosten für Waren und Dienstleistungen beschleunigen und infolgedessen die Renditen höher und die Anleihepreise niedriger werden, um dies auszugleichen.

Im Gegensatz dazu ist eine niedrige und steigende Inflation historisch gesehen der Sweet Spot für Aktien gewesen. 90 % der Zeit schlagen US-Aktienrenditen die Inflation während solcher Phasen. Bei hoher und steigender Inflation schlugen Aktien die Inflation jedoch nur in 48 % der Fälle.

Rohstoffe und Immobilien haben in diesem Umfeld einen beständigeren Schutz geboten und die Inflation in 83 % bzw. 67 % der Zeit geschlagen. Dies ging jedoch auf Kosten volatilerer Erträge.

Anleger sollten ihre Inflationsabsicherung mit Bedacht wählen. 


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von den Autor*innen und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar. Diese können sich ändern.