Der britische Stewardship Code

Der britische Stewardship Code – unsere Compliance-Erklärung

Als aktive Aktionäre der Unternehmen, in die wir investieren, erachten wir Stewardship – also Verantwortung – als integralen Bestandteil unseres Anlageprozesses. Verantwortungsvolles Investieren lässt erkennen, ob Unternehmen einen nachhaltigen Wert haben und gewährleistet eine Verhaltensnorm, mit deren Hilfe der Wert der Anlagen unserer Kunden geschützt und gesteigert werden kann.

Unsere ESG-Richtlinie (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) legt dar, wie wir als Anteilseigner unsere Verantwortung wahrnehmen und welchen Ansatz wir bezüglich der Führung der Unternehmen verfolgen, in die wir investieren. Das vorliegende Dokument baut darauf auf und erläutert unsere Massnahmen zur Einhaltung des britischen Stewardship Codes auf weltweiter Ebene.

Der britische und weitere Stewardship Codes

Der britische Stewardship Code (der „Code“) wurde erstmals im Jahr 2010 veröffentlicht und im Jahr 2012 aktualisiert. Er legt die Grundsätze für eine verantwortungsvolle, effektive Verwaltung der Beteiligungen institutioneller Anleger an britischen börsennotierten Unternehmen fest. Ziel des Codes ist es, den für die Anleger generierten Wert zu schützen und zu mehren. Überwacht wird der Code vom Financial Reporting Council, der als unabhängige Regulierungsbehörde die Finanzberichtserstattung, Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung und Corporate Governance beaufsichtigt.

Schroders unterstützt den britischen Stewardship Code vorbehaltslos und handelt gemäss dessen Grundsätzen. Obwohl der Code vornehmlich auf Grossbritannien ausgerichtet ist, setzt er auch Massstäbe bezüglich Verantwortung und Engagement für nicht in Grossbritannien ansässige Kapitalbeteiligungen. Wir sind bestrebt, weltweit – unter Berücksichtigung der örtlichen Praxis und der rechtlichen Vorgaben – die gleichen Grundsätze anzuwenden. In weiteren Ländern, in denen wir investieren, werden ebenfalls immer mehr Stewardship Codes verfasst, die wir laufend überprüfen. Das vorliegende Dokument ist zugleich unsere Stellungnahme zu diesen Codes.

 

Grundsatz Nr. 1: Institutionelle Anleger sollten offenlegen, wie sie ihre Verantwortung als Investoren wahrnehmen.

Bei Schroders verstehen wir uns als langfristige Hüter des Kapitals unserer Kunden. Diese Philosophie führt naturgemäss dazu, dass wir uns auf die langfristigen Aussichten für die Unternehmen konzentrieren, in die wir investieren. Schroders verwaltet Kundenvermögen mit dem Ziel, Erträge im Einklang mit den Zielen der Kunden zu erwirtschaften. Für unseren Anlageprozess ist daher die Einschätzung entscheidend, in welchem Mass die einzelnen Unternehmen fähig sind ihren Wert zu steigern, aufrechtzuerhalten und zu schützen. Unseres Erachtens ergänzt die Analyse der ESG-Faktoren die traditionelle Finanzanalyse: Zu eruieren, wie stark ein Unternehmen diesen Faktoren ausgesetzt ist und wie es damit umgeht, vertieft unser Verständnis hinsichtlich des Marktwerts („Fair Value“) und der Fähigkeit des Unternehmens, langfristig nachhaltige Erträge zu erzielen.

Engagement

Die effektive und verantwortungsbewusste aktive Beteiligung an der Unternehmensführung gehört seit Langem zum grundlegenden Investmentansatz von Schroders. Durch die Zusammenarbeit mit den Unternehmen verstehen wir deren Probleme und Lösungsansätze besser. So können wir den Wert unserer Kapitalanlagen im Auftrag unserer Kunden wirksamer schützen und steigern.

Dabei ist es unabdingbar, dass Unternehmen uns zu jenen Themen Rede und Antwort stehen, die sich nach unserem Dafürhalten auf ihren Wert auswirken könnten. Ein aktives Engagement und Ausüben der Stimmrechte der Aktien, die wir im Auftrag von Kunden verwalten, ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Anlageprozesses.

Wir befassen uns mit allen Themen, die den langfristigen nachhaltigen Wert eines Unternehmens, in das wir investieren, beeinflussen könnten und machen von unseren Stimmrechten entsprechend Gebrauch. Zu diesen Themen zählen unter anderem: Unternehmensstrategie, Wertentwicklung, Finanzierung und Kapitalallokation, Management, Akquisitionen und Veräusserungen, geschäftliche Aktivitäten, interne Kontrollen, Risikomanagement, die Mitgliedschaft und Zusammensetzung von Führungsorganen/-gremien und Ausschüssen, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung, Vergütung, ökologische und soziale Verantwortung.

Die Ressourcen, die wir im Rahmen jedes Engagements einsetzen, werden entsprechend den jeweiligen Umständen und möglichen Auswirkungen des Falls verwaltet.

Wenn wir nur eine geringe Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen halten, setzen wir anteilsmässig weniger Ressourcen für unser Engagement ein. Uns ist bewusst, dass Anteilseigner mit einer minimalen Beteiligung an einer Gesellschaft aller Wahrscheinlichkeit nach keinen massgeblichen Einfluss ausüben können.

Im Rahmen unseres Engagements kombinieren wir die Einschätzungen unserer Portfoliomanager, Finanzanalysten und ESG-Spezialisten, damit wir uns ein ausgewogenes Urteil über die einzelnen Unternehmen und deren Herausforderungen bilden können. Eine Intervention beginnt in der Regel im Rahmen eines Prozesses, der unser Verständnis des Unternehmens erweitern und dem Unternehmen dabei helfen soll, unsere Position zu verstehen. Das Ausmass, in dem wir erwarten, durch unser Engagement Veränderungen zu bewirken, hängt von der jeweiligen Situation ab. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf Themen, die für den Wert der Aktien des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind. 

In der Regel engagieren wir uns aus einem der folgenden drei Gründe:

  1. Verbesserung der Ergebnisse und Prozesse, um den Wert unserer Anlagen zu erhöhen und zu schützen
  2. Überwachung der Entwicklungen im Bereich der ESG-Ansätze, der Unternehmensstrategie und der finanziellen Ergebnisse eines Unternehmens
  3. Vertiefung unserer Analyse der Chancen und Risiken eines Unternehmens

Unser Mechanismus für die Zusammenarbeit mit Vertretern des Unternehmens variiert, beinhaltet jedoch in der Regel eine der folgenden Methoden:

  • Persönliche Treffen mit Vertretern des Unternehmens (z. B. Mitgliedern des Vorstands einschliesslich der Ausschussvorsitzenden, Führungskräfte, Investor Relations, Leiter von Fachbereichen wie Nachhaltigkeits- oder Umweltbeauftragte), entweder gemeinsam mit unseren Analysten und Anlageexperten oder in Form gezielter ESG-Engagements, die von unseren ESG-Spezialisten durchgeführt werden;
  • Schriftliche Korrespondenz;
  • Anrufe;
  • Gespräche mit Beratern des Unternehmens und Stakeholdern;
  • Ausübung der Stimmrechte;
  • Kollektives Engagement mit anderen Investoren.

Wir priorisieren unsere Aktivitäten auf der Grundlage der Bedeutung des jeweiligen Themas sowie der Bedeutung unseres Engagements in dem jeweiligen Unternehmen. Diese lässt sich entweder anhand des Gesamtvolumens an Anlagen, die im Namen von Kunden investiert sind, oder anhand des Anteils der gehaltenen Aktien bestimmen.

Wir organisieren proaktiv Treffen mit Gesellschaften, in die wir investiert sind und die wir als ESG-Nachzügler erachten. Dabei konzentrieren wir uns vornehmlich auf Unternehmen, an denen wir aufgrund der Höhe der Beteiligung oder des Wertes ein wesentliches Interesse haben. Wir engagieren uns zudem reaktiv infolge eines negativen Vorfalls in Bezug auf ein Unternehmen, um zu verstehen, warum es dazu gekommen sein könnte, welche Massnahmen das Unternehmen im Ergebnis ergreift und welche aktuellen und künftigen Anlagerisiken existieren. Unsere Teams für Aktienresearch, Fixed-Income-Research, ESG und Datenanalyse arbeiten regelmässig gemeinsam daran, Bereiche zu identifizieren, die einer Diskussion mit den jeweiligen Unternehmen bedürfen.

Wir begrüssen es auch, wenn Unternehmen von sich aus in Bezug auf Fragen der Corporate Governance mit uns in Verbindung treten. Wir sind uns bewusst, dass viele einen Dialog über Beschlüsse schätzen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihrer Jahreshauptversammlung eingebracht werden. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der zeitlichen Dichte der Hauptversammlungen ein frühzeitiges Engagement zu empfehlen ist. Dies gilt  insbesondere dann, wenn Beschlüsse strittig sind oder zu wesentlichen Veränderungen bzw. neuen Methoden führen könnten.

Integration

Wir sind bestrebt, in sämtlichen Anlageteams und über sämtliche Anlageklassen hinweg ESG-Überlegungen in unser Research und in unsere Anlageentscheidungen zu integrieren. Wir sind uns im Klaren darüber, dass unterschiedliche Anlageklassen, Portfoliostrategien oder Anlageuniversen eine Betrachtung unter unterschiedlichen Gesichtspunkten erfordern, um unseren Entscheidungsfindungsprozess auf möglichst effektive Art zu stärken.

Unser Integrationsansatz erstreckt sich auf den gesamten Anlagenzyklus, von der Bestimmung von Anlagetrends und Unternehmensanalysen bis hin zu Engagement, Stimmrechtsausübung und Berichterstattung.

Wir fördern die Integration von ESG-Aspekten in Anlageprozesse auf die folgende Weise:

  • Unsere ESG-Spezialisten arbeiten nicht isoliert, sondern eng mit den Anlageteams zusammen, was den regelmässigen Dialog mit unseren Analysten und Investoren erleichtert.
  • Die vornehmliche Ausrichtung unserer engagierten ESG-Spezialisten auf bestimmte Sektoren ermöglicht es ihnen, ein tiefes Verständnis der sektorspezifischen ESG-Themen zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit unseren Analysten und Portfoliomanagern identifizieren und bewerten sie ESG-Risiken und -Chancen und lassen ihre Erwägungen zu diesen Faktoren in ihre Prognosen einfliessen. Neben den Gesprächen mit den Nachhaltigkeitsexperten der Unternehmen über ESG-Themen nehmen unsere ESG-Spezialisten an Treffen mit Analysten, Portfoliomanagern und Strategieanalysten teil, um direkt mit der Unternehmensleitung über bestimmte grundlegende Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren
  • Das Team bietet fortlaufende ESG-Schulungen für alle Analysten an. So stellen wir sicher, dass alle Anlageteams in ihrem Bestreben, ESG-Aspekte in die Analyse zu integrieren, entsprechend im Einklang handeln. Das Team bietet zudem detaillierte sektorspezifische ESG-Schulungen und massgeschneiderte Schulungen für einzelne Anlageteams an
  • Unsere Spezialisten erstellen regelmässig sektor- und regionsübergreifendes thematisches Research, damit unsere Analysten und Anlageexperten über die neuesten ESG-Trends informiert sind und wissen, wie diese Trends die Bewertung eines Unternehmens und dessen Risikoprofil beeinflussen können.
  • Unsere Aktien- und Fixed-Income-Analysten haben die Aufgabe, die entsprechenden ESG-Risiken und -Chancen für Aktien zu analysieren, die sie im Rahmen ihrer Researchberichte behandeln. Unsere ESG-Spezialisten überprüfen regelmässig einen Teil dieser Researchberichte. Sie unterstreichen, wo die ESG-Analysen verbessert werden könnten und fördern die Anwendung bewährter Verfahren.
  • Zusätzlich nimmt das ESG-Team in jedem Quartal einen Abgleich der Portfolios der Anlageteams mit externen ESG-Ratings spezialisierter ESG-Research-Anbieter vor, um Beteiligungen auszumachen, bei denen eine unzureichende ESG-Leistung zu erwarten ist. Diese Ratings werden den Anlageteams übermittelt, damit jedes Team die potenziellen ESG-Risiken in seinen Portfolios beurteilen kann. Dies kann als Katalysator für weitere Research-Diskussionen mit dem ESG-Team dienen

 

Grundsatz Nr. 2: Institutionelle Anleger sollten über eine solide Richtlinie für den Umgang mit Interessenkonflikten im Zusammenhang mit dem Stewardship verfügen, die öffentlich bekannt gemacht werden sollte

Schroders nimmt zur Kenntnis, dass im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit Interessenkonflikte entstehen. Wir verfügen für solche Anlässe über eine dokumentierte, konzernweite Richtlinie, die von allen Mitarbeitern einzuhalten ist, zu deren Inhalt sie Schulungen erhalten und die jährlich überprüft wird. Es gibt zudem zusätzliche lokale Richtlinien, die der Umsetzung der Konzernrichtlinie in einem lokalen Kontext dienen. Genauer gesagt können tatsächliche oder mutmassliche Interessenkonflikte bei der Abstimmung über Anträge auf Versammlungen von Unternehmen entstehen, bei denen weitere Vorgaben erforderlich sind, wie diese zu behandeln sind.

Die Spezialisten für Corporate Governance von Schroders sind verantwortlich für die Überwachung und Identifizierung jener Situationen, die bei Abstimmungen im Rahmen von Versammlungen Anlass zu einem Interessenkonflikt geben könnten.

Falls ein Interessenkonflikt hinsichtlich des Fonds, des Kunden oder des Unternehmens vorliegt, auf das sich die Beschlüsse beziehen, folgen wir den Abstimmungsempfehlungen eines Dritten (wobei es sich um unseren Dienstleister für die Stimmrechtsvertretung handelt). Beispiele für Interessenkonflikte sind u. a.:

  • Das Unternehmen, auf das sich die Beschlüsse beziehen, ist ein Kunde von Schroders; 
  • Der Mitarbeiter von Schroders, der die Abstimmungsentscheidung trifft, ist ein Mitglied des Vorstands, ein bedeutender Aktionär oder hat eine einflussreiche Position in dem Unternehmen inne, auf das sich die Beschlüsse beziehen;
  • Schroders oder ein verbundenes Unternehmen ist Aktionär des Unternehmens, auf das sich die Beschlüsse beziehen;
  • Es existiert ein Interessenkonflikt zwischen einem Kunden und einem anderen;
  • Der Geschäftsführer eines Unternehmens, auf das sich die Beschlüsse beziehen, gehört gleichzeitig dem Vorstand von Schroders plc an;
  • Schroders plc ist das Unternehmen, auf das sich die Beschlüsse beziehen.

Eine strikte Trennung der Prozesse und Verwaltung von Schroder Investment Management und unserer Wealth Management Sparte trägt dazu bei sicherzustellen, dass Personen, bei denen es sich um unsere Kunden handelt oder die in einer Geschäftsbeziehung mit Letzteren stehen, keinen Einfluss auf die Corporate-Governance-Entscheidungen nehmen können, die Erstere treffen.

Sofern Schroders der Ansicht ist, dass die Empfehlung Dritter im Interesse des Fonds/Kunden nicht berücksichtigt und das Stimmrecht so ausgeübt werden sollte, dass es auch eigenen Interessen zuträglich ist oder als zuträglich wahrgenommen werden könnte, holt Schroders die Genehmigung des Global Head of Equities von Schroders ein und legt eine schriftliche Begründung der Abstimmungsentscheidung vor. Wenn keine Empfehlung eines Dritten verfügbar ist, üben wir unser Stimmrecht auf eine Weise aus, die uns im Interesse des Fonds erscheint. Wenn jedoch das Stimmrecht auf eine Weise ausgeübt wird, die den Interessen von Schroders zuträglich sein oder entsprechend wahrgenommen werden könnte, holen wir eine entsprechende Genehmigung ein und legen wie vorstehend ausgeführt eine entsprechende Begründung vor.

Für den Fall, dass ein Fonds auf mehr als einer Seite der Transaktion investiert ist, handelt Schroders stets im Interesse des jeweiligen Fonds. Es kann auch der Fall sein, dass verschiedene Fonds, die von ein und demselben oder verschiedenen Fondsmanagern verwaltet werden, auf beiden Seiten einer Transaktion investiert sind. In diesen Fällen üben die Fondsmanager ihr Stimmrecht im besten Interesse der von ihnen verwalteten Fonds aus.

Sofern bei Schroders ein Interessenkonflikt vorliegt, der identifiziert wurde, wird dieser schriftlich festgehalten, ungeachtet dessen, ob sich daraus ein Übergehen der Entscheidung seitens des Global Head of Equities ergibt.

 

Grundsatz Nr. 3: Institutionelle Anleger sollten ihre Beteiligungsunternehmen überwachen

Als aktive Investoren beobachten wir im Rahmen unseres Anlageprozesses und unserer Verantwortung als Anleger das Management und die Performance von Unternehmen, einschliesslich der Entwicklungen, die einen erheblichen Einfluss auf die Bewertung oder das Risikoprofil haben. Unsere Analysten veröffentlichen ihr Research auf unserer zentralisierten globalen Research-Plattform, die für alle Anleger zugänglich ist.

Der Umfang und die Häufigkeit der Überwachung ist zum Teil abhängig von der Art der Anlage: Eine Beteiligung, die einen grossen Anteil am Kapital ausmacht, wird im Rahmen einer detaillierten Analyse häufiger und eingehender überwacht als bspw. eine geringe Beteiligung oder ein geringes investiertes Volumen. Die Kontaktdichte nimmt in jenen Fällen zu, in denen wir spezifische langfristige Bedenken in Bezug auf die Performance eines Unternehmens hegen.

In der Regel erfolgt die Überwachung rund um die Finanzberichterstattung, Hauptversammlungen sowie im Zusammenhang mit Nachrichten und Bekanntmachungen des jeweiligen Unternehmens. Die Analyse von öffentlich dargelegten Informationen macht den Hauptteil unserer Überwachungsaktivitäten aus. Allerdings nehmen wir proaktiv mit der Geschäftsleitung Kontakt auf, falls diese Informationen unseres Erachtens ausführlicherer Erläuterungen bedürfen. Weltweit arrangieren wir jährlich Tausende Treffen mit Unternehmen; dies ist ein wichtiger Bestandteil unseres Anlageprozesses. In persönlichen Gesprächen mit der Geschäftsleitung und nicht-geschäftsführenden Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern legen wir den Schwerpunkt auf relevante lang- und kurzfristige Leistungsfaktoren und erwarten eine klare Strategie sowie nachhaltige Wertschöpfung für die Aktionäre.

Wir erfassen alle unsere Aktivitäten im Bereich Stewardship in unserer hauseigenen Datenbank, um die Überwachung der Unternehmen, in die wir investieren, zu erleichtern. Zur Gewährleistung einer wirksamen Überwachung legen wir Fristen für Meilensteine und Ziele fest und verfolgen die Fortschritte. Je nach den Ergebnissen überarbeiten wir eventuell die Zielsetzungen. Wir überprüfen die Fortschritte des Unternehmens durch Gegenüberstellung mit unseren Anforderungen erstmals nach Ablauf eines Jahres und danach regelmässig. Wir wissen, dass wesentliche Änderungen innerhalb der Geschäftsprozesse eines Unternehmens Zeit brauchen. Es ist uns ebenfalls bewusst, dass diese Erfolgsfaktoren subjektiv sein können und dass der Einfluss von Schroders möglicherweise nicht die einzige treibende Kraft hinter diesen Änderungen darstellt. Wir sind jedoch der Auffassung, dass es wichtig ist, die Fortschritte der Unternehmen zu verfolgen und die Ergebnisse unseres Engagements zu messen.

Als aktive Fondsmanager widerstrebt es uns im Allgemeinen, kursrelevante Informationen von Unternehmen oder deren Beratern zu erhalten. Solche Informationen machen uns zum „Insider“ und versetzen uns dadurch in eine Lage, in der wir nicht mehr mit den Aktien der betreffenden Unternehmen handeln dürfen. Wir erklären den Unternehmen unsere Position, um sicherzustellen, dass wir nicht versehentlich vertrauliche Informationen ohne unsere vorherige Zustimmung erhalten. Allerdings können wir auch unsere Zustimmung erteilen, zum Insider gemacht zu werden, was in der Regel nur für einen kurzen Zeitraum erfolgt.

Wir nehmen nur selten persönlich an Hauptversammlungen von Unternehmen teil, da wir glauben, dass es gewöhnlich wirksamere Mittel der Kommunikation mit Unternehmen und Wege gibt, ihnen Unterstützung anzubieten.

 

Grundsatz Nr. 4: Institutionelle Anleger sollten klare Leitlinien dazu aufstellen, wann und wie sie ihre Massnahmen im Bereich Stewardship eskalieren

Unsere Aktivitäten im Rahmen unseres Engagements sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Einzelheiten zu unserem Eskalationsprozess sind nachstehend ausgeführt. 

 Quelle: Schroders. Nur zur Veranschaulichung.

Wir verfolgen mit Fondsmanagern, Analysten und ESG-Spezialisten einen gemeinsamen Ansatz in Bezug auf unser Engagement. Aktivitäten im Rahmen unseres Engagements können unternehmensweit oder kooperativ umgesetzt werden – je nachdem, was wir unter den gegebenen Umständen als die effektivste Lösung erachten. Die Wirksamkeit unseres Engagements wird in unserer internen Datenbank verfolgt und von unserem ESG-Team überprüft.

Wir erhoffen uns gewöhnlich, unsere Bedenken im Rahmen der regelmässigen Treffen vorbringen zu können, die unsere Analysten, Anlageexperten und ESG-Spezialisten mit der Geschäftsleitung der Unternehmen abhalten. Es kann jedoch Fälle geben, in denen ein Unternehmen nicht konstruktiv reagiert, nicht ausreichend auf unsere Bedenken eingegangen wird oder wir nicht darauf vertrauen, dass das Unternehmen beabsichtigt, diese Bedenken auszuräumen. Unter diesen Umständen können wir beschliessen, unser Engagement auszuweiten, und/oder spezifische Problembereiche zu eskalieren, um die angestrebten Veränderungen umzusetzen.

Interventionen beginnen in der Regel mit einem Prozess, der das Abhalten zusätzlicher Sitzungen mit der Unternehmensleitung beinhaltet, um unser Verständnis für deren Standpunkt zu erweitern und dem Unternehmen unsere Position näher zu bringen. Sollte dieser erste Schritt fehlschlagen, können wir eine weitere Eskalation in Betracht ziehen:

  • Einberufung einer Sitzung oder eine andere Weise der Kommunikation mit nicht-geschäftsführenden Mitgliedern des Vorstands oder dessen Vorsitzenden
  • Äusserung unserer Besorgnis durch Unternehmensberater oder Vermittler
  • Einstellung der Unterstützung oder Ausübung des Stimmrechts gegen die Geschäftsleitung
  • Gemeinsame Intervention mit anderen institutionellen Anlegern
  • Einreichen von Beschlussvorlagen bei Hauptversammlungen
  • Beantragung ausserordentlicher Hauptversammlungen
  • Veräusserung von Aktien

Wir geben in der Regel keine Stellungnahmen in den Medien ab oder betreiben öffentliche Kampagnen zu bestimmten Themen im Vorfeld von Hauptversammlungen. Stattdessen bevorzugen wir die vertrauliche Zusammenarbeit mit der Unternehmensführung, um Probleme und Anliegen zu besprechen. Denn wir sind der Meinung, dass dies der konstruktivste und effektivste Ansatz ist. Wenn wir planen eine Gegenstimme abzugeben stellen wir sicher, dass sich die Geschäftsleitung über unsere Bedenken und unsere Abstimmungsabsicht im Klaren ist, bevor wir unser Stimmrecht ausüben. 

 

Grundsatz Nr. 5: Institutionelle Anleger sollten bereit sein, gegebenenfalls gemeinsam mit anderen Investoren zu handeln, sofern dies angebracht ist

In bestimmten Fällen kann es wirksamer sein, gemeinsam mit anderen Investoren vorzugehen, um auf die Unternehmensführung einzuwirken und einen positiven Wandel anzustossen. Wenn z. B. unsere vertraulichen Gespräche mit der Geschäftsleitung nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, können wir versuchen, unseren Einfluss durch das gemeinsame Handeln mit anderen Investoren zu erhöhen.

Im Einzelfall prüfen wir die Möglichkeit eines kooperativen Engagements um sicherzustellen, dass die Ziele eines solchen Engagements mit unserer unternehmensweiten ESG-Richtlinie konform sind. Alle kooperativen Engagements, an denen wir uns beteiligen, verfügen über klar definierte Ziele. Zudem überwachen wir die Massnahmen, die seitens der Unternehmen infolge unseres gemeinsamen Engagements ergriffen werden. Wir erfassen sämtliche Aktivitäten im Rahmen unseres Engagements in unserer hauseigenen Datenbank und kontrollieren die Fortschritte.

Sollten wir ein kollektives Engagement als angemessen erachten, arbeiten wir mit anderen institutionellen Anlegern zusammen, entweder bilateral oder über verschiedene Branchenforen. Unser kollektives Engagement kann Treffen mit den jeweiligen Unternehmen gemeinsam mit anderen Anteilseignern, über Mitgliederorganisationen oder andere informelle Gruppierungen beinhalten.

Schroders ist Mitglied, Teilnehmer oder Unterzeichner einer Reihe namhafter Branchenverbände, die es uns ermöglichen, mit anderen Investoren in Bezug auf unternehmensspezifische und branchenweite Themen zusammenzuarbeiten. Zu diesen zählen:

  • Pensions and Lifetime Savings Association (PLSA, ehemals NAPF)
  • International Corporate Governance Network (ICGN)
  • Asian Corporate Governance Association (ACGA)
  • Principles for Responsible Investment (PRI)
  • Investment Association (IA)
  • Investor Forum
  • UK Sustainable Investment Forum (UKSIF)

Den wenigen institutionellen Aktionären, die in Zusammenhang mit dem Stewardship in investierten Unternehmen noch keinen Kontakt mit Schroders hatten, wird empfohlen, sich in erster Instanz an Jessica Ground , Global Head of Stewardship, zu wenden.

 

Grundsatz Nr. 6: Institutionelle Anleger sollten über eine klare Richtlinie in Bezug auf die Ausübung des Stimmrechts und die Offenlegung von Abstimmungstätigkeiten verfügen

Abstimmungsprozesse

Als aktive Anleger sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, Stimmrechte mit Bedacht auszuüben. Deshalb gilt für uns die Richtlinie, unser Stimmrecht für alle unsere Anteile in allen Hauptversammlungen weltweit auszuüben, es sei denn, es existieren erschwerende Beschränkungen wie z. B. die Sperrung von Aktien. Wir betreiben keine Wertpapierleihe.

Wir üben unser Stimmrecht sowohl in Bezug auf Gesellschafterbeschlüsse als auch auf Vorstandsbeschlüsse aus.  In Fällen, in denen der Gesamtanteil an einem Unternehmen, der von Schroders kontrolliert wird, weniger als 0,5 % des Aktienkapitals beträgt, üben wir unser Stimmrecht entsprechend den Empfehlungen eines Dritten (derzeit ISS) aus.

Alle Stimmrechtsvertretungsweisungen in sämtlichen Märkten werden mittels der globalen ISS-Abstimmungsplattform eingereicht. ISS übernimmt die individuelle Verarbeitung der Abstimmungsweisungen in Zusammenarbeit mit den Verwaltern und/oder dem Unternehmen/den Vertretern des Unternehmens. Wir können auch persönlich an den jährlichen oder ausserordentlichen Hauptversammlungen teilnehmen, um unsere Stimmen abzugeben.

Stimmrechtspolitik

Oberster Grundsatz für unseren Ansatz bei der Ausübung von Stimmrechten ist es, im besten Interesse unserer Kunden zu agieren. Wenn Vorschläge nicht mit den Interessen von Aktionären und unseren Kunden übereinstimmen, scheuen wir nicht davor zurück, gegen Beschlüsse zu stimmen.

Wir nehmen unser Stimmrecht in Bezug auf eine Vielzahl von Themen wahr. Allerdings zielt die Mehrheit der Beschlüsse auf spezifische Fragen der Corporate Governance ab, die im Rahmen der Börsennotierung erforderlich sind, einschliesslich, aber nicht beschränkt auf: Genehmigung des Vorstands, Entgegennahme von Berichten und Abschlüssen, Genehmigung von Anreizplänen, Kapitalallokation, Umstrukturierungen und Fusionen.

Wir bewerten Probleme in Bezug auf die Ausübung von Stimmrechten, die sich bei den investierten Unternehmen ergeben. Und wir nehmen unsere Stimmrechte, sofern wir hierzu autorisiert sind, dergestalt wahr, wie es uns im Interesse unserer Kunden zu sein scheint. Unsere Spezialisten für Corporate Governance beurteilen jeden Vorschlag und Punkt auf der Tagesordnung unter Anwendung unserer Stimmrechtsgrundsätze und -leitlinien (wie in unserer ESG-Richtlinie dargelegt). Bei der Anwendung der Grundsätze berücksichtigen wir eine Reihe von Faktoren, einschliesslich der Umstände eines jeden Unternehmens, dessen Leistung, Governance, Strategie und personeller Struktur. Unsere Spezialisten können auf externes Research zurückgreifen, wie z. B. jenem der Institutional Voting Information Services der Investment Association und des ISS sowie öffentliche Berichte. Unser eigenes Research ist ebenfalls ein integraler Bestandteil unseres Prozesses und wird von unseren Finanz- und ESG-Analysten durchgeführt. Bei strittigen Themen beraten sich unsere Spezialisten für Corporate Governance mit den zuständigen Analysten und Portfoliomanagern, um deren Meinung einzuholen und ein besseres Verständnis des unternehmensbezogenen Kontexts zu entwickeln.

Jedes britische Unternehmen, das nach unserem Ermessen den Grundsätzen des britischen Corporate Governance Code entspricht, kann in Abwesenheit anderer Faktoren unsere Unterstützung in Fragen der Corporate Governance, auf die sich der Code bezieht, erwarten. In jenen Fällen, in denen ein Unternehmen nicht im Einklang mit den Grundsätzen des Codes handelt, berücksichtigen wir die Erklärung des Unternehmens und die jeweiligen Umstände und reagieren dann entsprechend in einer Weise, die wir am ehesten für angebracht halten. Sofern das Unternehmen eine überzeugende Begründung darlegt und/oder das Problemfeld nicht von wesentlicher Bedeutung für den Wert seiner Aktien ist, gehen wir gewöhnlich davon aus, das Unternehmen zu unterstützen. Sollten wir nicht mit der Erklärung zufrieden sein und die Abweichung vom Code als wesentlich erachten, arbeiten wir weiter mit dem Unternehmen und/oder dessen nicht-geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern zusammen und stimmen gegebenenfalls gegen die Geschäftsleitung.

Aus welchen Gründen stimmen wir gegen Vorschläge der Geschäftsleitung von Unternehmen?

Wir scheuen uns nicht, uns den Entscheidungen der jeweiligen Geschäftsleitung entgegenzustellen, wenn wir der Ansicht sind, dass dies im besten Interesse der Aktionäre und unserer Kunden ist. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn wir der Meinung sind, dass ein Vorschlag die Aktionärsrechte einschränkt oder wenn Vergütungsanreize nicht an der langfristigen Leistungsfähigkeit des Unternehmens und der Schaffung von Shareholder Value ausgerichtet sind. Wir geben unsere Gegenstimme in der Regel nach einem entsprechenden Engagement ab und setzen das betreffende Unternehmen vor der Versammlung von unserer Absicht und unserer diesbezüglichen Begründung in Kenntnis. Falls kontinuierliche und wesentliche Problembereiche in Bezug auf die Leistung eines Unternehmens existieren, können wir uns dazu entschliessen, unsere Gegenstimme gegen einzelne Personen im Vorstand einzusetzen.

Aus welchen Gründen kann es dazu kommen, dass wir uns unserer Stimme enthalten?

Wir können uns unserer Stimme enthalten, sofern mildernde Umstände gelten – beispielsweise, wenn ein Unternehmen bereits einige Schritte unternommen hat, um auf Fragestellungen der Aktionäre einzugehen.

Offenlegung unserer Abstimmungsaktivitäten

Es entspricht unseren Grundsätzen, unsere Abstimmungsaktivitäten öffentlich bekannt zu geben. Wir erstellen auf vierteljährlicher Basis unseren Abstimmungsbericht, der detaillierte Informationen zu Aktionärsanträgen für die jeweiligen Unternehmen während des Berichtszeitraums enthält. Zudem zeigt er auf, wie die Stimmen abgegeben wurden – einschliesslich der Stimmen gegen die jeweilige Geschäftsleitung, der Enthaltungen und der Gründe für diese Entscheidungen. Die Berichte sind öffentlich auf unserer Website verfügbar: http://www.schroders.com/responsibleinvestment.

Auf Wunsch informieren wir Kunden auch über portfoliospezifische Aktivitäten.

Wir unterziehen unsere Stimmabgabe im Rahmen unseres fortwährenden Dialogs mit unseren Portfoliomanagern einer ständigen Überprüfung. Dies hat uns dazu veranlasst, die Messlatte in Bezug auf das, was wir als „gute Governance-Praktiken“ betrachten, anzuheben.

 

Grundsatz Nr. 7: Institutionelle Anleger sollten periodisch über ihr Engagement im Bereich des Stewardship und ihre Abstimmungsaktivitäten berichten

Wir glauben daran, dass Transparenz ein wichtiges Merkmal eines effektiven Stewardship darstellt. Wir sind uns jedoch auch bewusst, dass einige Angaben möglicherweise kontraproduktiv sind. Es ist unsere Auffassung, dass ein anhaltendes Engagement auf vertraulicher Basis am effektivsten ist, und eine Berichterstattung zu den Ergebnissen nach Abschluss eines Engagements erfolgt.

Wir erstellen einen vierteljährlichen Bericht zum verantwortungsvollen Investieren, der unser Engagement und unsere Abstimmungsaktivitäten im jeweiligen Zeitraum herausstellt. Der Abschnitt zu unserem Engagement enthält detaillierte Fallstudien sowie die Gesamtzahl der Engagements, die Unternehmen –  aufgeschlüsselt nach Region, Art und Sektor –  sowie die erzielten Fortschritte. Im Abschnitt zu den Abstimmungen legen wir unsere Abstimmungsaktivitäten dar, einschliesslich der Zahl der Unternehmen, bei denen wir unser Stimmrecht ausgeübt haben, dem Anteil an unseren Beteiligungen, zu dem wir unsere Stimme abgegeben haben, die Stimmen pro Region und die Richtung unserer Stimmabgabe. Diese Berichte stehen öffentlich auf unserer Website zur Verfügung: www.schroders.com/responsibleinvestment.

Institutionelle Kunden erhalten einen spezifischen Bericht, in dem ihre persönlichen Abstimmungsaktivitäten und detailliertere Informationen über die Fortschritte hinsichtlich der laufenden Engagements aufgeführt sind. Darüber hinaus erstellen wir vierteljährlich Abstimmungsberichte, die sämtliche abgegebene Stimmen über den jeweiligen Zeitraum darlegen, einschliesslich Ja-Stimmen, Nein-Stimmen und Enthaltungen. Sofern wir gegen die Geschäftsleitung gestimmt oder uns der Stimme enthalten haben, begründen wir diese Entscheidungen. Diese Berichte sind auf unserer Website öffentlich zugänglich: www.schroders.com/responsibleinvestment.

Wir veröffentlichen zudem einen jährlichen Bericht zum verantwortungsvollen Investieren, der detailliertere Informationen zu unseren Stewardship-Aktivitäten beinhaltet. Dieser zeigt unsere Massnahmen zur Integration auf und enhält thematische Research-Berichte, Themen der Engagements, Beispiele für erfolgreiches Engagement, Stimmrechtskategorien, unser Abstimmungsverhalten bei ESG-Gesellschafterbeschlüssen sowie detaillierte Fallstudien. Der Bericht informiert zudem über unser Engagement im Rahmen von Brancheninitiativen und kooperative Engagements. Diese Berichte sind ebenfalls auf unserer Website verfügbar: www.schroders.com/responsibleinvestment.

Schroders holt auf der Grundlage der Standards der Richtlinie des AAF 01/06, die vom Institute of Charted Accounts in England und Wales herausgegeben wird, eine unabhängige Meinung zu unserem Engagement und unseren Stimmrechtsprozessen ein.

 

Juni 2016