Perspektiven

Monatlicher Marktausblick: März 2019


Globaler Ausblick: Abkühlung, keine Rezession

Wir haben unsere globalen Wachstumsaussichten für 2019 erneut nach unten revidiert; dennoch gehen wir davon aus, dass die US- und die Weltwirtschaft einer ausgewachsenen Rezession entgehen werden. Sowohl das Vertrauen als auch die Ausgaben der Verbraucher sind solide. Auch die Belastung des Unternehmenssektors ist nicht so hoch, dass größere Kürzungen erforderlich wären.

Stattdessen erwarten wir, dass die jüngsten Fortschritte hinsichtlich der Handelsspannungen zwischen den USA und China, flexiblere Zentralbanken und die Vorteile niedrigerer Ölpreise die Wirtschaftsaktivität im späteren Jahresverlauf stabilisieren und eine Anhebung unserer globalen Wachstumsprognose für 2020 stützen werden.

Europa: Die Erholung verzögert sich, ist jedoch weiter wahrscheinlich

Schwache Auslandsnachfrage und zeitweilige Schocks für das Inlandsangebot haben zu einer Verlangsamung des europäischen Wachstums und enttäuschten Anlegern geführt. Es zeichnet sich eine Erholung ab. Diese dürfte sich jedoch bis Mitte 2019 verzögern. Aus diesem Grund wurde die Wachstumsprognose für 2019 nach unten korrigiert. Für 2020 wurde sie indes angehoben. Aufgrund der langsameren Erholung wird die Europäische Zentralbank EZB bis Ende 2019 keine Zinserhöhungen vornehmen.

Die britische Konjunktur wird weiterhin vom Brexit überschattet. Unternehmen klagen über negative Auswirkungen für ihre Geschäfte. Die verzögerte Ratifizierung des Austrittsabkommens hat dazu geführt, dass die Prognose für das britische BIP für das Jahr 2019 gesenkt wurde, wobei ein reibungsloser Übergang nach wie vor wichtig ist. Aus diesem Grund hat die Bank of England ihre nächste Zinserhöhung um drei Monate verschoben, um der Wirtschaft nach dem Brexit mehr Zeit für eine Erholung einzuräumen.

Aktuelle Prognose für die Schwellenländer: Die Wogen glätten sich

Geringfügige Änderungen der Wachstumserwartungen für die Schwellenländer in diesem Quartal, jedoch führten günstigere Aussichten für Öl und eine verbesserte inländische Dynamik auch zu einer deutlichen Abwärtskorrektur der Inflationsprognose.

Japan: Die japanische Notenbank setzt auf eine Anhebung der Mehrwertsteuer

Wir senken unsere Wachstumsprognose für 2019 von 1 % im Vorjahresvergleich auf 0,7 %. Grund ist das enttäuschende Wachstum von 2018, das teilweise durch Infrastrukturausgaben ausgeglichen wurde. Hingegen korrigieren wir unsere Wachstumserwartungen für 2020 aufgrund der positiveren Aussichten für das externe Umfeld und der höheren Infrastrukturausgaben von 0 % im Vorjahresvergleich auf 0,4 %.

Die schlechteren globalen Rahmenbedingungen haben die japanische Notenbank dazu veranlasst, eine expansivere Haltung einzunehmen. Wir erwarten nun, dass sie ihre Geldpolitik 2019 während der Erhöhung der Mehrwertsteuer beibehält.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie nachstehend als PDF-Datei. Bitte beachten Sie jedoch, dass er in englischer Sprache verfasst wurde und sich nur an professionelle Anleger und Finanzberater richtet.


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Economic and Strategy Viewpoint - March 2019 27 Seiten | 705 kb

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