Perspektiven

Märkte

Ein neuer Sozialvertrag – nachhaltige Investments in der Covid-19-Krise


Katherine Davidson

Katherine Davidson

Portfoliomanagerin, internationale Aktien

Alle Artikel ansehen
Scott MacLennan

Scott MacLennan

Fondsmanager/Researchanalyst, Europäische Aktien

Alle Artikel ansehen

Nachhaltige Investments haben in den letzten Jahren ein exponentielles Wachstum verzeichnet. In den USA beliefen sich die Nettozuflüsse in nachhaltige Fonds im Jahr 2019 auf 20,6 Mrd. US-Dollar – damit wurde das Rekordniveau des Vorjahres (2018) um mehr als das Vierfache übertroffen. Gleichwohl herrschte unter den Kunden, und ehrlicherweise auch unter den Portfoliomanagern, seit längerer Zeit eine gewisse Nervosität, da nicht klar war, wie sich diese Anlageklasse im Falle eines Abschwungs entwickeln würde.

Im Hinblick auf die Wertentwicklung sind wir seit Langem der Ansicht, dass nachhaltige Unternehmen wahrscheinlich geringere Rückgänge verzeichnen werden, da es bei ihnen seltener zu Kontroversen und betrieblichen Missgeschicken kommt. Auch wird diesen Unternehmen von ihren Kunden, Mitarbeitern und sogar Aktionären eine größere Loyalität entgegengebracht, und häufig zeichnen sie sich durch eine konservativere Bilanz aus.

Es stellt sich auch die Frage, ob bei den Anlegern im Falle eines Abschwungs weiterhin der Bedarf nach nachhaltigen bzw. ESG-Fonds (Umwelt, Soziales und Governance) besteht, oder ob ethische Investments ein Luxus waren, den man sich nur in einer Hausse leisten konnte.

Die aktuelle Krise bietet eine traurige Gelegenheit, um diese Hypothesen auf den Prüfstand zu stellen.

Bislang machen die Daten einen erfreulichen Eindruck. Auch wenn wir passiven ESG-Fonds skeptisch gegenüberstehen, ist es doch interessant, dass die MSCI ESG Leaders Indizes in den meisten Regionen besser abgeschnitten haben als herkömmliche Indizes – wenn auch nur geringfügig in den meisten Fällen. Das beste Beispiel hierfür ist Großbritannien. So hat der FTSE 100 ESG Leaders Index im bisherigen Jahresverlauf ein Minus von 27,3 % verzeichnet, während der FTSE 100 Index um 33,7 % nachgab (Quelle: BofAML European Equity Strategy, Bloomberg, Stand: 24. März 2020). Die MSCI ESG Leaders Indizes zielen darauf ab, für jeden Sektor die gemäß verschiedener ESG-Kriterien besten Unternehmen des jeweiligen Ausgangsindex auszuwählen.

Analysen von BofAML kommen zudem zu dem Schluss, dass die besten 20 % der ESG-Aktien den US-Markt beim jüngsten Ausverkauf um über fünf Prozentpunkte übertroffen haben (siehe blaue Linie in der nachfolgenden Grafik). Interessanterweise war dies nicht nur der Sektorgewichtung geschuldet (ESG-Aktien kommen seltener aus dem Energiesektor, sondern eher aus den Bereichen Basiskonsumgüter/Gesundheitswesen) – die bessere Wertentwicklung war auch auf sektorbereinigter Basis festzustellen (siehe grüne Linie).

chart-1-top-esg-stocks-outperform-20424388.jpg

Dies liegt teilweise darin begründet, dass der Gewinn je Aktie bei führenden ESG-Unternehmen weniger rückläufig ist als bei den ESG-Nachzüglern. Dies wird in der nachfolgenden Grafik veranschaulicht. Darin werden die Schätzungen bezüglich des Rückgangs des Gewinns je Aktie von US-Unternehmen dargestellt.

chart-2-lower-esg-scores-bigger-eps-cuts-424388.jpg

Auch im Hinblick auf die Investitionsströme waren ESG-Anlagen scheinbar widerstandsfähiger. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass börsengehandelte ESG-Fonds im Vormonat geringere Mittelabflüsse verzeichnet haben und im bisherigen Jahresverlauf immer noch positive Nettozuflüsse aufweisen – verglichen mit den Mittelabflüssen im allgemeinen Aktiensegment, die ein Rekordniveau erreicht haben.

chart-3-esg-asset-up-424388.jpg

Darüber hinaus haben wir den Eindruck, dass nachhaltige Geschäftspraktiken aufgrund der Krise noch stärker in den Vordergrund gerückt sind und an Bedeutung gewonnen haben. In Anbetracht erschreckender Schlagzeilen und einer beispiellosen Zäsur unseres Alltags überdenken wir alle unsere persönlichen Werte und Prioritäten.

Behandlung von Interessengruppen macht Schlagzeilen

Die gesellschaftliche Rolle von Unternehmen und ihr Umgang mit Interessengruppen sind ebenso zu einem alltäglichen Gesprächsthema geworden. Der Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums äußerte sich hierzu in der Financial Times: „Die Covid-19-Krise ist ein Lackmustest, bei dem ersichtlich wird, wer ‚nackt schwimmt’ und gleichzeitig den Stakeholder-Kapitalismus begrüßt.“

Mehr denn je wird heute kritisch begutachtet, wie Unternehmen ihre Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten behandeln. Nicht nur Regierungen üben Druck aus, um Arbeitsplätze zu sichern. Es wird auch genau darauf geachtet, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter in diesen turbulenten Zeiten behandeln.

Man kann davon ausgehen, dass Unternehmen, die in dieser Hinsicht auf positive Anerkennung stoßen, mit einer höheren Loyalität ihrer Mitarbeiter rechnen können und nach der Krise leichter neue Mitarbeiter für sich gewinnen. Dagegen drohen Kündigungen durch Mitarbeiter, die sich während der Krise von ihrem Arbeitgeber im Stich gelassen fühlen (sobald sie sich dies leisten können). Arbeitnehmer sind möglicherweise weniger dazu bereit, zugunsten der Sicherheit auf Flexibilität zu verzichten, und könnten nach Arbeitnehmern Ausschau halten, die nicht nur das höchste Gehalt, sondern auch gute freiwillige Zusatzleistungen anbieten.

Zudem sind Mitarbeiter auch Verbraucher. Deshalb dürften sich die Marktanteile auch auf jene Unternehmen verlagern, die während der Krise einen erkennbaren Beitrag geleistet haben. Unternehmen, die ein gutes Verhältnis zu ihren Mitarbeitern unterhalten und einen transparenten Lieferantenstamm aufweisen, werden ihr Betriebskapital besser steuern und Produktionsunterbrechungen minimieren können.

Der öffentliche und der private Sektor haben ihre Kräfte gebündelt, um die Gesellschaft zu schützen. So verlassen sich die Regierungen darauf, dass Unternehmen u. a. die Leitlinien zur Bevorratung und sozialen Distanzierung umsetzen. Zudem werden die Kapazitäten und das Vermögen des Privatsektors genutzt, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken.

Im Gegenzug sorgen Regierungen und Aufsichtsbehörden dafür, dass der Privatsektor entlastet wird, beispielsweise durch Lohnzuschüsse oder Steuererleichterungen. Hier entsteht ein neuer „Sozialvertrag“ – und wir hegen die Hoffnung, dass dieser nach der hitzigen, antikapitalistischen Rhetorik der letzten Jahre eine neue Phase in den öffentlich-privaten Beziehungen einläuten könnte.

JUST Capital hat beobachtet, wie die 100 größten Arbeitgeber in den USA mit der Krise umgehen (siehe nachfolgende Grafik): Nur 36 % der Unternehmen leisteten Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall und 28 % haben Lohnfortzahlungen für Stundenlohnempfänger garantiert. Gleichzeitig haben sich lediglich 6 % dazu verpflichtet, die Vergütung von Führungskräften zu senken. Einige Unternehmen haben ihren Top-Managern sogar hohe Boni gezahlt – und sich gleichzeitig für staatliche Unterstützung stark gemacht. Nachzügler werden in den Medien zunehmend an den Pranger gestellt, und der Zugang zu staatlichen Hilfsfonds bleibt ihnen möglicherweise verwehrt.

chart-4-just-group-survey-424388.jpg

Unser CEO hat die Bedeutung des Sozialvertrags unterstrichen, und wir werden auf unsere Portfoliounternehmen Einfluss ausüben, um sicherzustellen, dass sie sich angemessen verhalten. Uns ist auch bewusst, dass Anteilsinhaber einen Teil der Last mittragen müssen – in Form von rückläufigen Aktienkursen, Dividendenkürzungen und Kapitalerhöhungen. Als langfristige Anleger unterstützen wir Unternehmen, die unseres Erachtens auch nach der Krise ein nachhaltiges Wachstum und nachhaltige Gewinne erzielt werden.

Im Folgenden werden einige Paradebeispiele für Unternehmen aufgeführt, die sich um ihre Anteilsinhaber kümmern und zur Bewältigung dieser Krise beitragen. Diese sind teilweise deshalb so bemerkenswert, da sie (noch) nicht die Norm darstellen.

Welchen Beitrag leisten Unternehmen zur Bewältigung der Krise?

Mannat Chopra, Nachhaltigkeitsanalyst, europäische Aktien, und Scott MacLennan, Fondsmanager, für europäische Aktien, beleuchten Paradebeispiele in Europa

  • LVMH hat seine Kosmetikfabriken in Frankreich umgerüstet und produziert nun Desinfektionsmittel, die das Unternehmen französischen Krankenhäusern und Behörden kostenlos zur Verfügung stellt. Der Umstieg war für den französischen Luxuskonzern relativ einfach, da seine Fabriken bereits über einen Bestand an gereinigtem Wasser, Ethanol und Glyzerin verfügten – die drei wichtigsten Inhaltsstoffe von Desinfektionsmitteln.
  • Das Pharma-UnternehmenNovartis spendet 130 Millionen Dosen des Malariamedikaments Hydroxychloroquin, das auf seine Wirksamkeit zur Behandlung des Coronavirus getestet wird. Novartis strebt auch eine Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, um gemeinsam die besten Vertriebskanäle zu ermitteln und somit sicherzustellen, dass dieses Medikament weltweit jenen Patienten zur Verfügung gestellt wird, die es am dringendsten benötigen.
  • In einer Zeit, in der die medizinische Beratung von entscheidender Bedeutung ist, stellt Vodafoneallen Mobilfunkkunden in Großbritannien einen kostenlosen Zugang zu den Websites des britischen Gesundheitsdiensts NHS bereit, darunter uk und www.111.nhs.uk. Kunden können unabhängig von ihrem Datentarif auf diese Websites zugreifen, ohne ihr Datenvolumen aufzubrauchen. Darüber hinaus hat Vodafone die Kapazitäten seiner Breitband- und Mobilfunknetze aufgestockt, um diese für den zusätzlichen Bedarf zu wappnen, da immer mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten.

Schwellenländer – Jonathan Fletcher, Analyst, Schwellenländeraktien

  • Alibabaunterstützt in der Covid-19-Krise eine Reihe von Stakeholdern. Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, um kleinen und mittelständischen Firmen in China unter die Arme zu greifen, unter anderem mit dem Verzicht auf Gebühren, zinsgünstigen oder zinslosen Darlehen und der Bezuschussung von Lieferlogistik. Alibaba hat auch digitale Tools für die Telearbeit bereitgestellt, um den Unternehmen dabei zu helfen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Außerhalb von China hat das Unternehmen Forschern und Ärzten auch kostenlose KI-Technologien und Cloud-basierte Dienste zur Verfügung gestellt, um Epidemie-Prognosen zu unterstützen und Diagnosen sowie die Entwicklung von Medikamenten gegen das Virus zu beschleunigen.  
  • In China gab es weitere Unternehmen, die jene unterstützt haben, die aufgrund der Pandemie unmittelbar in Not geraten sind. So spendete China Mengniu Milchprodukte im Wert von über 100 Mio. US-Dollar, Tencentrichtete einen Hilfsfonds in Höhe von 200 Mio. US-Dollar ein und SF Holdings stellte logistische Dienstleistungen bereit, um die Region Wuhan mit 3.000 Tonnen an Hilfsgütern zu beliefern. Die Unterstützung im Kampf gegen das Virus war umfassend und vielfältig. 

Global – Katherine Davidson, Portfoliomanagerin, globale und internationale Aktien

  • Hier in Großbritannien sind die Supermärkte die prominentesten Beispiele. Diese setzten alles daran, die Regierungsvorgaben zur sozialen Distanzierung umzusetzen, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen (mein Supermarkt vor Ort wendet die „Einer-rein-einer-raus“-Regel an und hat für die Schlange vor dem Supermarkt Markierungen zur Einhaltung eines Abstands von zwei Metern angebracht). In wirtschaftlicher Hinsicht dürften die Unternehmen im letzten Monat von der Bevorratung profitiert haben. Gleichzeitig handeln sie im nationalen Interesse, da sie einige Artikel rationieren und in der ersten Stunde nach Ladenöffnung nur ältere Menschen und Beschäftigte im Gesundheitswesen in die Supermärkte lassen.
  • Viele Menschen, deren Leben sich jetzt fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden abspielt, dürften bereits gemerkt haben, dass sich Netflix und YouTube darauf geeinigt haben, die Streaming-Qualität in Europa für mindestens einen Monat zu verringern. Damit reagieren sie auf Forderungen von EU-Vertretern, die Breitbandnetze zu entlasten.
  • Microsoft, das im Ranking von JUST Capital den ersten Platz einnimmt, hat zusammen mit der Johns Hopkins University den „Coronavirus Tracker“ entwickelt. Zudem hat das Unternehmen Lehrern einen Zugang zu seinem Teams-Programm samt Schulungen gewährt, um diese beim Fernunterricht zu unterstützen.
  • Die Reederei Maersk stellt ihre Schiffe und Frachträume für den Transport von Hilfsgütern bereit und unterhält oder erstellt Seewege, die aus kommerzieller Sicht nicht rentabel sind.
  • Die Infrastruktur von Amazon gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Menschen zuhause bleiben und die Regale im Supermarkt leer sind. Das Unternehmen hat darauf reagiert, indem es in seinen Lagern wichtige Produkte priorisiert. Wie gewöhnlich steht das Personalmanagement von Amazon jedoch in der Kritik. In einigen Ländern haben Mitarbeiter protestiert, da das Unternehmen keine Lagerschließungen vornimmt und seinen Mitarbeitern damit keinen ausreichenden Schutz vor einer Infektion bietet. Allerdings vollzieht das Unternehmen gerade eine Gratwanderung und muss in Anbetracht der gestiegenen Nachfrage die Anforderungen der Kunden mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter in Einklang bringen. Amazon ließ verlauten, dass es 100.000 neue Mitarbeiter einstellt und den Stundenlohn aller neuen und bestehenden Beschäftigten um zwei US-Dollar erhöht.

Neben den oben genannten Unternehmen gibt es noch viele weitere, die ihren Beitrag leisten und die Gesellschaft in dieser Krise unterstützen. Auch wenn diese Liste nicht erschöpfend ist, vermittelt sie doch einen Eindruck davon, wie Unternehmen in den verschiedenen Branchen und Regionen auf diese Krise reagieren. Die aktuelle Notsituation rückt solche Maßnahmen in den Fokus.

Unsere Aufgabe als Anleger ist unverändert: Wir konzentrieren uns darauf, jene Unternehmen ausfindig zu machen, die langfristig das höchste Potenzial für ein nachhaltiges Wachstum aufweisen und gute Beziehungen zu ihren Stakeholdern unterhalten. Wir sind seit Langem der Ansicht, dass „Unternehmen nicht im luftleeren Raum agieren“ – das gilt heute mehr denn je.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von den Autoren und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar. Diese können sich ändern.

Wichtige Informationen: Bei dieser Mitteilung handelt es sich um Marketingmaterial. Die Einschätzungen und Meinungen in diesem Dokument geben die Auffassung des Autors bzw. der Autoren auf dieser Seite wieder und stimmen nicht zwangsläufig mit Ansichten überein, die in anderen Veröffentlichungen, Strategien oder Fonds von Schroders zum Ausdruck kommen. Dieses Material dient ausschliesslich zu Informationszwecken und ist in keiner Hinsicht als Werbematerial gedacht. Das Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstruments dar. Es ist weder als Beratung in buchhalterischen, rechtlichen oder steuerlichen Fragen noch als Anlageempfehlung gedacht und sollte nicht für diese Zwecke genutzt werden. Die Ansichten und Informationen in diesem Dokument sollten nicht als Grundlage für einzelne Anlage- und/oder strategische Entscheidungen dienen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Der Wert einer Anlage kann sowohl steigen als auch fallen und ist nicht garantiert. Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden. Dazu gehört unter anderem der mögliche Verlust des investierten Kapitals. Die hierin aufgeführten Informationen gelten als zuverlässig. Schroders garantiert jedoch nicht deren Vollständigkeit oder Richtigkeit. Einige der hierin enthaltenen Informationen stammen aus externen Quellen, die von uns als zuverlässig erachtet werden. Für Fehler oder Meinungen Dritter wird keine Verantwortung übernommen. Darüber hinaus können sich diese Daten im Einklang mit den Marktbedingungen ändern. Dies schliesst jedoch keine Verpflichtung oder Haftung aus, die Schroders gegenüber seinen Kunden gemäss etwaig geltender aufsichtsrechtlicher Vorschriften wahrnimmt. Die aufgeführten Regionen/Sektoren dienen nur zur Veranschaulichung und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Die im vorliegenden Dokument geäusserten Meinungen enthalten einige Prognosen. Unseres Erachtens stützen sich unsere Erwartungen und Überzeugungen auf plausible Annahmen, die unserem derzeitigen Wissensstand entsprechen. Es gibt jedoch keine Garantie, dass sich etwaige Prognosen oder Meinungen als richtig erweisen. Diese Einschätzungen oder Meinungen können sich ändern. Herausgeber dieses Dokuments: Schroder Investment Management Limited, 1 London Wall Place, London EC2Y 5AU, Grossbritannien. Registriert in England unter der Nr. 1893220. Zugelassen und beaufsichtigt durch die Financial Conduct Authority.