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Warum der chinesische Markt für Elektrofahrzeuge auf Hochtouren läuft


Nach einem Umsatzrückgang im Jahr 2019 und den Auswirkungen der Pandemie Anfang 2020 erholt sich der Markt für Elektrofahrzeuge (EV) in China stark.

Zu den Faktoren, die diese Absatzbeschleunigung vorantreiben, zählen attraktivere und kostengünstigere Modelle. Ausserdem bieten neue Richtlinien der Regierung Anreize für die Elektrifizierung der chinesischen Automobilindustrie.

Gleichzeitig sind die Bewertungen vieler dieser Unternehmen auf ein extremes Niveau gestiegen.

Wie die Politik den Weg ebnet

Die Fahrtrichtung Chinas machte Präsident Xi Jinping im vergangenen September vor den Vereinten Nationen deutlich, als er versprach, die Kohlendioxidemissionen des Landes bis 2060 auf nahezu null zu senken. Der emissionsarme Verkehr, wozu Elektrofahrzeuge zählen, wird eine der strategischen Industrien sein, die dem Land dabei helfen, seine Klimaziele zu erreichen.

Im Jahr 2020 wurden politische Richtlinien aktualisiert, die die Einführung von Elektrofahrzeugen beschleunigen werden, selbst wenn die Subventionen für Fahrzeugpreise auslaufen. Dieses Jahr werden die obligatorischen Emissionsquoten für Verbrennungsmotoren (ICE) und Elektrofahrzeuge verschärft, damit Elektrofahrzeuge bis 2025 20 % des Neuwagenabsatzes erreichen können. Dies entspricht rund 6 Millionen Einheiten pro Jahr – gegenüber 1,3 Millionen im Jahr 2020.

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Bis 2035 werden Elektrofahrzeuge voraussichtlich 50 % aller Neuwagenverkäufe ausmachen. Dies geht aus der „Roadmap 2.0“ der Regierung zur Energieeinsparung und neuen Energiefahrzeugtechnologie hervor. Die Roadmap legt dar, wie aus Chinas Automobilindustrie eine weitgehend elektrische und hybride Industrie werden wird. Der Staatsrat, die Behörde des Nationalen Volkskongresses in China, hat den EV-Herstellern ferner bestimmte Auflagen auferlegt, um sicherzustellen, dass sie bereit sind, wenn die Herstellung von Verbrennungsmotoren eingestellt wird.

Natürlich ist nicht garantiert, dass die Prognosen der Regierung auch eintreffen. Das inländische Wirtschaftswachstum und die Verbrauchernachfrage könnten geringer ausfallen als erwartet – insbesondere da die Autoverkäufe, weltweit und in China, 2017 ihren Höhepunkt erreichten und seitdem rückläufig sind. Ausserdem könnte die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge hinter den Anforderungen zurückbleiben. Elektrofahrzeuge könnten sowohl für Verbraucher als auch für die Hersteller zu teuer bleiben. Derzeit machen die meisten Autohersteller mit Elektrofahrzeugen noch keinen Gewinn.

Chinas neue Politik stellt jedoch einen Entwurf für die Transformation des Automobilsektors dar. Es wird erwartet, dass der Absatz von Elektrofahrzeugen nach zwei Jahren der Stagnation steigen wird. Vor den Ankündigungen der Regierung blieb das Wachstum der EV-Verkäufe in China hinter anderen Märkten, insbesondere in Europa, zurück.

Das Ende der Lockdowns in China in Verbindung mit den gestärkten politischen Rahmenbedingungen führte zu einem Anstieg der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, die derzeit gegenüber dem Vorjahr um 40 % wächst. Im Dezember erreichte der Absatz von Elektrofahrzeugen den historischen Höchststand von 248.000 Einheiten – ein Anstieg von 52 % gegenüber dem Vorjahr.

Welche Faktoren sind für das Wachstum mitverantwortlich?

Neben der starken Unterstützung der Regierung sorgen drei weitere Trends dafür, dass Elektrofahrzeuge in China zunehmend attraktiv werden.

1. Preis und Reichweite von Elektrofahrzeugen verbessern sich

Chinesische Verbraucher haben drei Hauptbedenken in Bezug auf Elektrofahrzeuge: der hohe Preis, die begrenzte Reichweite und fehlende Ladestationen.

Die Preissensitivität bleibt hoch, wie der plötzliche Rückgang der EV-Verkäufe Mitte 2019 zeigt, als die Regierung ihre Unterstützungsmassnahmen zur Preissenkung zurückfuhr. Bis Juni 2019 lagen die Subventionen bei 50.000 Renminbi (7.600 US-Dollar) für ein Auto im Wert von 250.000 Renminbi (38.000 US-Dollar). Die Preisunterstützung für 2020–2022 wurde jetzt auf 9.000 bis 22.000 Renminbi gesenkt. 2023 wird sie ganz abgeschafft. Die Regierung reduziert die Preisunterstützung angesichts einer fortschrittlichen Batterietechnologie und sinkender Preise, wodurch der Bedarf an Subventionen verringert wird.

Wie die folgende Grafik zeigt, sind die Batteriekosten seit 2014 um mehr als 70 % gesunken, wodurch sich die Preislücke zwischen Elektrofahrzeugen und konventionellen Benzinfahrzeugen zunehmend schliesst. Wir schätzen, dass die Kosten des Antriebsstrangs eines herkömmlichen Fahrzeugs nur noch um 30.000 Renminbi (4.500 US-Dollar) günstiger sind als bei einem batteriebetriebenen Fahrzeug.

Antriebsstränge sind der teuerste Teil eines Fahrzeugs, was sowohl für Elektrofahrzeuge als auch solche mit Verbrennungsmotor gilt. Wenn also die Batteriekosten jährlich weiter im einstelligen Bereich sinken, könnten Elektrofahrzeuge in den nächsten fünf Jahren die Preisparität mit ICEs erreichen.

Parallel dazu haben sich Effizienz und Reichweite von Elektrobatterien so weit verbessert, dass die meistverkauften EV-Marken jetzt eine Reichweite von 300 km bis 700 km haben. Dies entspricht der Reichweite eines ICE.

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2. Neue Modelle haben das Spielfeld neu definiert

Neue EV-Modelle kommen auf den Markt, auch solche von traditionellen Autoherstellern, was den Wettbewerb unter den Marken verschärft und den Verbrauchern mehr Auswahlmöglichkeiten bietet.

Die Markteinführung des Model 3 von Tesla, eines der meistverkauften Elektrofahrzeuge in China, hat die Branche grundlegend verändert. Bis vor Kurzem waren die meisten Elektrofahrzeuge auf dem Markt umgebaute ICE-Fahrzeuge. Diese Fahrzeuge hatten alle Nachteile von Elektrofahrzeugen – hoher Preis, niedrige Reichweite, unbequemes Aufladen – ohne ihre Vorteile, wie intelligente Fahrfunktionen, mehr Sitzgelegenheiten und ein besseres Fahrerlebnis.

Der Erfolg von Tesla stärkte das Geschäftsmodell für inländische EV-Startups wie NIO, Xpeng und Li Auto. Die traditionellen Autohersteller fingen ganz von vorne an, um ihre EVs von Grund auf neu zu entwickeln.

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Nio wurde 2014 gegründet und bietet derzeit drei Premium-Elektro-Geländewagen an. Li Auto verkauft Hybrid-Elektrofahrzeuge. Der Li ONE SUV war im September 2020 der meistverkaufte Geländewagen im EV-Segment in China. Xpeng produziert und verkauft Premium-Elektrofahrzeuge, die als günstigere Alternativen des SUV Model Y und Model 3 von Tesla vermarktet werden.

In diesem Jahr werden traditionelle Autohersteller wie VW, Geely und BMW neue Modelle auf den Markt bringen, die von Anfang an als Elektrofahrzeuge konzipiert wurden. Zum Beispiel wird VW seinen ID.4 mit einer Reichweite von 550 km für weniger als 250.000 Renminbi auf den Markt bringen.

Die Verhandlungsmacht der grossen Automobilhersteller gegenüber ihren Zulieferern wird voraussichtlich die Kosten weiter senken und in Zukunft zu preisgünstigeren Produkten führen. Dies sollte es Elektrofahrzeugen ermöglichen, in den Massenmarkt vorzudringen.

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3. Fahrzeuge werden immer intelligenter

Chinesische Verbraucher sehen Elektrofahrzeuge ganz anders als Europäer, die vor allem ihre Umweltfreundlichkeit schätzen. Chinesische Verbraucher sind mehr an der intelligenten Technologie von Elektrofahrzeugen interessiert. Davon könnten Elektrofahrzeuge entscheidend profitieren, insbesondere wenn die Preisparität mit herkömmlichen Fahrzeugen erreicht ist, womit innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet wird.

Es gibt eine anhaltende Debatte darüber, wann autonomes Fahren zur Norm wird. Die Rolle des Fahrers verliert durch Technologie bereits an Bedeutung, und dieser Trend wird sich fortsetzen. Intelligente Fahrsysteme sind heute ein wichtiges Merkmal. Der Innenraum wird zunehmend als „Kabine“ angesehen. Infotainmentsysteme sind ein weiteres wichtiges Merkmal.

Besonders attraktiv sind fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (FAS), die die Geschwindigkeit steuern oder Fahrern beim Parken des Autos helfen. Über automatisierte Technologien wie Sensoren und Kameras identifizieren FAS Hindernisse oder Fahrerfehler und reagieren entsprechend. Das System erhöht die Sicherheit von Fahrgästen und Verkehrsteilnehmern, indem es beispielsweise automatisch bremst, wenn das Fahrzeug die Nähe eines anderen Fahrzeugs erkennt. Andere Sensoren erfassen die Augenbewegungen von Fahrern und damit, ob die Gefahr besteht, dass sie einschlafen.

Viele dieser Systeme werden von weniger bekannten Unternehmen wie Huizhou Desay Automotive und Ningbo Joyson Electronics hergestellt. Beide Unternehmen bieten FAS-Systeme neben einer Vielzahl anderer Produkte an, von denen einige auch mit herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor kompatibel sind. So sind beispielsweise die Sicherheitsprodukte von Ningbo Joyson bereits in über 300 Fahrzeugmodellen von mehr als 60 Herstellern weltweit enthalten. Nexteer und die Ningbo Tuopu Group bieten inzwischen Brems-/Lenksysteme für autonomes Fahren an.

Und damit nicht genug. Intelligente Fahrzeuge übernehmen Aufgaben, die bislang der Fahrern zufielen. Anpassungsfähige Fernlicht-Scheinwerfer, die von Unternehmen wie Changzhou Xingyu Automotive Lighting Systems hergestellt werden, bieten eine deutlich bessere Beleuchtung bei geringerer Blendung für entgegenkommende Fahrer. Keboda stellt innovative Beleuchtungssysteme und LED-Scheinwerfersteuerung her. Und natürlich besteht ein Grossteil der Elektronik in diesen Fahrzeugen aus High-Tech-Halbleitern oder Mikrochips.   

Herkömmliche Fahrzeuge wollen diese Entwicklungen zwar aufholen, sie stehen jedoch vor technischen Hindernissen. Es wird erwartet, dass Elektrofahrzeuge hier den Vorteil haben. Wir rechnen damit, dass die intelligente Fahrtechnologie ein wichtiger Differenzierungsfaktor für Elektrofahrzeuge sein wird. Ihre allgemeine Attraktivität wird sich dadurch noch erhöhen, während sich ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit verbessert.

Warum die Unterstützung der Regierung nachlässt, aber weiterhin wichtig ist

Zwar sind die Trends der Branche ermutigend. Die Unterstützung vonseiten der Regierung bleibt aber wichtig, um die beschleunigte Entwicklung des EV-Sektors zu fördern. Was sich ändert, ist die Art der Unterstützung.

Direkte Preissubventionen werden schrittweise eingestellt, da die Kosten für Batterien sinken und sich ihre Effizienz verbessert. Der Entwicklungsplan für neue Energiefahrzeuge der Regierung (2021–2031) und die Roadmap 2.0 für Energieeinsparungen und neue Energiefahrzeugtechnologie, die beide im Oktober veröffentlicht wurden, zielen darauf ab, die Unterstützung auf den Bau der Ladeinfrastruktur zu verlagern.

Auf dem Markt für Ladeinfrastrukturen sind mehrere Gruppen beteiligt, darunter das staatliche Elektrizitätsversorgungsunternehmen State Grid Corp, unabhängige Ladegerätebetreiber von Drittanbietern und führende Hersteller von Elektrofahrzeugen, die ihre eigenen Schnelllade- und Batterieschaltnetze aufbauen.

Ladeinfrastrukturunternehmen spielen eine immer wichtigere Rolle im EV-Ökosystem. Derzeit gibt es in China etwa 600.000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge, was etwa einer Station pro fünf Fahrzeuge entspricht. Diese Zahl ist niedriger als von früheren Regierungsinitiativen vorgesehen und gilt als unzureichend. Staatliche Subventionen könnten einen schnelleren Aufbau der Ladeinfrastruktur fördern.

Das Wachstum von Elektrofahrzeugen steht mit Klimazielen im Einklang

Es gibt mehrere Faktoren, die die Unterstützung der chinesischen Regierung für Elektrofahrzeuge untermauern: Sie verringern Chinas Abhängigkeit von importiertem Öl. Sie senken die Luftverschmutzung in Städten und tragen dazu bei, die CO2-Emissionen des Landes zu senken, und sie sind Vorreiter bei der Schaffung eines technologiegetriebenen industriellen Ökosystems von Weltklasse, das Arbeitsplätze und Exporte unterstützt.

Mit dem Versprechen der Klimaneutralität Chinas bis 2060 von Präsident Xi Jinping werden Elektrofahrzeuge eine der strategischen Branchen sein, die dem Land dabei helfen, seine Klimaziele zu erreichen. Aus diesem Grund glauben wir trotz des Hypes und der überzogenen Marktbewertungen, dass die Aussichten für die EV-Branche noch viele Jahre lang vielversprechend bleiben.

Gibt es noch Chancen für Anleger?

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass Elektrofahrzeuge in den nächsten zehn Jahren als Anteil am gesamten Fahrzeugabsatz zunehmend dominieren werden.

Die Anzahl der EV-Hersteller hat jedoch zugenommen, während traditionelle ICE-Hersteller entschlossen sind, Marktanteile im EV-Segment zu gewinnen. Dies führt zu einem überlaufenen und zunehmend umkämpften Markt, was wahrscheinlich die Rentabilität der Hersteller beeinträchtigen wird. Insbesondere ist anzumerken, dass Elektrofahrzeuge weitaus weniger bewegliche Teile haben als herkömmliche Autos. Die Eintrittsbarrieren sind damit niedrig.

Die Branche dürfte infolgedessen eine gewisse Konsolidierung verzeichnen. Es wird Gewinner geben. Aber wer das sein wird, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Überzeugter sind wir von Unternehmen der EV-Lieferkettenkomponenten in der Elektronik-, Teile- oder Batterieproduktion. Aus unserer Sicht sind diese „Arbeitstiere“ für Anleger am interessantesten, auch wenn ein Schwerpunkt auf die Bewertung weiterhin von zentraler Bedeutung ist.  

 

Dieser Artikel wurde am 15. März 2021 veröffentlicht. Alle Bezugnahmen auf Unternehmen dienen nur zur Veranschaulichung und sind weder als Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung noch als Meinung zum Wert der Aktien dieses Unternehmens zu verstehen.

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Marc Brodard

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