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Schroders Credit Lens: Ihr Guide zu den globalen Anleihemärkten


Die Ausgabe der Schroders Credit Lens zum zweiten Quartal beschreibt das Tauziehen zwischen teuren Bewertungen und verbesserten Fundamentaldaten sowie die Befürchtungen angesichts einer Belebung der M&A-Aktivitäten.

Links zu allen drei Versionen der Credit Lens (in englischer Sprache) finden Sie hier und am Ende des Artikels.

Zusammenfassung:

  • Die Kreditrisikoaufschläge haben sich trotz der deutlich steigenden Renditen der Staatsanleihen behauptet. Die Bewertungen sind im historischen Vergleich weiterhin unattraktiv, was insbesondere für Investment-Grade-Anleihen gilt.
  • Die Erholung gewinnt zunehmend an Fahrt, und die Ratingagenturen haben mit der Heraufstufung von Emittenten begonnen. Phasen der Heraufstufungen von Ratings standen in der Vergangenheit mit stabilen oder engeren Spreads in Zusammenhang.
  • Die Fundamentaldaten der Unternehmen verbessern sich durchweg. Die Verschuldung ging in den meisten Märkten im vierten Quartal zurück, und die Zinsdeckung stieg leicht an. Höhere Renditen sollten die Fundamentaldaten auf kurze Sicht nicht allzu sehr belasten
  • Das Emissionsvolumen war 2021 bislang trotz bereits hoher Barmittelbestände erstaunlich hoch. Teilweise lässt sich dies dadurch erklären, dass die Unternehmen ihre Schulden in Erwartung höherer Renditen refinanzieren. Aber auch die M&A-Aktivität hat in letzter Zeit zugenommen.
  • Gleichzeitig blieb die Nachfrage nach Unternehmensanleihen robust, was selbst für Anleihen mit längerer Laufzeit galt. Grund dafür sind Pensionsfonds, die langfristige Anleihen kaufen, da sich der Finanzierungsstatus, unterstützt von den sehr robusten Aktienmärkten, verbessert.
  • Staatsanleihen der Schwellenländer in Lokal- und Hartwährung wurden von den höheren Renditen der Industrieländer unter Druck gesetzt. Unternehmensanleihen der Schwellenländer in Hartwährung haben sich relativ gut behauptet

Hintergrundinformationen zur Credit Lens von Schroders:

Die Schroders Credit Lens ist eine umfassende vierteljährliche Übersicht über den globalen Anleihemarkt.

Sie enthält alle wichtigen Daten und Erkenntnisse zu Investment-Grade-Anleihen (IG) und Hochzinsanleihen (HY) in US-Dollar, Euro und Pfund Sterling, sowie zu Schwellenländeranleihen (EMD) in Lokal- und Hartwährung und Unternehmensanleihen der Schwellenländer.

Die Schroders Credit Lens prüft jeden Bereich unabhängig voneinander, sie zeigt aber auch, wie die Anleihen in punkto Attraktivität relativ zueinander stehen. Das dürfte vor allem für Anleger interessant sein, die Entscheidungen für die Vermögensaufteilung treffen oder dazu beraten.

Der Abschnitt zu Unternehmensanleihen (Investment-Grade- und Hochzinsanleihen) umfasst eine Tiefenanalyse von Bewertungen, Fundamental- und technischen Daten. Der Abschnitt zu Schwellenländeranleihen deckt außerdem einige Sondermerkmale dieses Markts ab. Zum Beispiel die Unterteilung in Investment-Grade- und Hochzinsanleihen bei Schwellenländeranleihen in Hartwährung und die Attraktivität von realen Renditen und Schwellenländerwährungen bei Schwellenländeranleihen in Lokalwährung.

Viele Anleger sichern das Währungsrisiko ab, wenn sie in Anleihemärkten im Ausland investieren. Aus diesem Grund veröffentlichen wir drei Versionen, jeweils aus der Perspektive eines in Pfund Sterling, US-Dollar und Euro investierenden Anlegers.

Wir hoffen, dass Sie diese Veröffentlichung hilfreich finden. Über Feedback freuen wir uns.

Alle drei Versionen der Credit Lens (in englischer Sprache) können hier heruntergeladen werden:




Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von den Autor*innen und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar. Diese können sich ändern.