Im Fokus

Vierteljährlicher Marktrückblick – Drittes Quartal 2021


Highlights

  • Die Aktien der Industrieländer blieben (in US-Dollar) im dritten Quartal unverändert. Die Kursrückgänge im September machten frühere Gewinne zunichte. Schwellenländeraktien schnitten angesichts einer Verkaufswelle in China unterdurchschnittlich ab.
  • Die Renditen globaler Staatsanleihen änderten sich im Quartal kaum. Die Fed kündigte an, sie senke das Tempo ihrer Anlagenkäufe.
  • Rohstoffe legten zu, da die Erdgaspreise kräftig anzogen.

Eine genannte Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Maßstab für zukünftige Ergebnisse und lässt sich möglicherweise nicht wiederholen. Die Nennung von Sektoren, Regionen, Wertpapieren und Ländern dient ausschließlich zur Veranschaulichung und ist nicht als Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen.

USA

US-Aktien erzeugten im dritten Quartal eine leicht positive Rendite. Robuste Unternehmensgewinne verliehen US-Aktien bis zum August Auftrieb, da die Fed scheinbar einen gemäßigten Ton anschlug und keine allzu schnelle Straffung der Geldpolitik signalisierte. Wachstums- und Inflationssorgen führten zum Quartalsende jedoch dazu, dass US-Aktien im September ihre Kurszuwächse wieder abgaben.

Die Fed kündigte im September an, dass sie, wie erwartet, bei der Novembersitzung eine Drosselung der quantitativen Lockerung (also eine Verlangsamung des Tempos der Wertpapierkäufe) bekannt gebe. Das Programm sollte bis Mitte 2022 abgeschlossen sein. Unterdessen zeigen die Prognosen für die Leitzinsen inzwischen einen schnelleren Fahrplan für Zinserhöhungen an als noch im Juni. Die durchschnittliche Zinserwartung für 2023 stieg von zwei (im Juni) auf nunmehr drei Erhöhungen. Außerdem sind 2024 drei weitere Zinsschritte möglich. Die Vertreter der Fed waren mit Blick auf eine Zinserhöhung im Jahr 2022 mit 9 zu 9 Stimmen geteilter Meinung.

Dieser Sinneswandel hat mit der Abwärtsrevision des realen BIP-Wachstums für 2021 auf 5,9 % zu tun. Bei der letzten Sitzung erwartete man noch 7 %. Und in der Zwischenzeit hielt der Preisauftrieb zudem an. Im laufenden Jahr geht die Fed mittlerweile von einer Inflationsrate von 4,2 % aus, nachdem sie sie zuvor auf 3,4 % geschätzt hatte. Die Fed hob ihre BIP-Prognosen für 2022 und 2023 auf 3,8 % bzw. 2,5 % an.

Auf Sektorebene schnitten Finanzwerte und Versorger überdurchschnittlich gut ab. Am anderen Ende des Spektrums hinkten Industrie und Grundstoffe hinterher, obwohl die Verkaufswelle im September fast alle Sektoren erfasste. Eine Ausnahme bildete Energie. Dieser Bereich zog an, da Lieferengpässe die Preise in die Höhe trieben – insbesondere Brent-Rohöl.

Eurozone

Aktien der Europäischen Währungsunion tendierten im dritten Quartal seitwärts. Der Energiesektor war einer der stärksten Performer, ebenso wie IT, da Aktien mit Halbleiterbezug einen robusten Anstieg auswiesen. Nicht-Basiskonsumgütertitel gehörten zu den schwächsten Sektoren im Quartal. Luxusgüterunternehmen standen unter Druck, da China eine größere Vermögensumverteilung anstreben könnte. Dadurch könnte die Nachfrage beeinträchtigt werden.

Dank der positiven Berichtssaison im zweiten Quartal begann das Vierteljahr mit Kursgewinnen und einer anhaltenden Konjunkturerholung von der Pandemie. Die Deltamutante breitete sich weiter aus, aber die meisten großen Länder der Gemeinschaftswährung haben inzwischen rund 75 % ihrer Bevölkerung vollständig gegen das Virus geimpft. Somit konnten viele Reise- und Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden.

Im Verlauf des Berichtszeitraums lösten Engpässe der Versorgungsketten und steigende Energiepreise jedoch Inflationssorgen aus. Die jährliche Preissteigerungsrate der Eurozone wurde im September auf 3,4 % geschätzt, verglichen mit 3,0 % im August und 2,2 % im Juli. Die Europäische Zentralbank erklärte, sie sei bereit, eine moderate und vorübergehende Überschreitung des Inflationsziels von 2,0 % zu tolerieren.

Infolge des Rückgangs der Gaslieferungen und des Windmangels im Sommer zogen die Strompreise zum Ende des Berichtszeitraums an. Die Versorger dürften von den hohen Preisen profitieren. Allerdings ist der Sektor – besonders in Südeuropa – anfällig für politische Eingriffe, wie die angekündigten Preisobergrenzen in Spanien und anderen Ländern zeigen. Der Versorgungssektor war im Quartal ein Nachzügler.

Bei den Bundestagswahlen in Deutschland erhielten die Sozialdemokraten (SPD) die meisten Stimmen. Derzeit laufen Koalitionsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung.

GB

Britische Aktien legten im dritten Quartal zu, wobei der Markt von einer Vielzahl von Faktoren angetrieben wurde. Es gab einige klare Gewinner wie den Energiesektor wegen der Preiserholung des Öls. Dennoch fiel der Unterschied bzw. die Streuung zwischen Einzeltiteln mit der besten und der schlechtesten Performance recht deutlich aus. Bei den Basiskonsumgütern schnitten beispielsweise einige der höher bewerteten Konsumgüterunternehmen schlecht ab, und die niedriger bewerteten Lebensmitteleinzelhändler konnten hingegen gute Zuwächse verbuchen.

Fusions- und Übernahmeaktivitäten (M&A) blieben ein wichtiges Thema. Der Berichtszeitraum begann mit einem empfohlenen Gegenangebot für Wm Morrison Supermarkets, und Übernahmeangebote wurden in vielen Bereichen beobachtet. Gaming war weiterhin gefragt: Der amerikanische Sportwettenkonzern DraftKings unterbreitete ein Angebot für Entain. Im Industriesektor machte das Angebot für den Luftfahrt- und Verteidigungsausrüster Meggitt Schlagzeilen. Dies erklärt zum Teil den positiven Beitrag der Sektoren zyklische Konsumgüter und Industrie. Sie profitierte von der Lockerung der transatlantischen Reisebeschränkungen sowie dem kräftigen US-Dollar gegenüber dem etwas schwachen Pfund Sterling.

Small- und Mid-Cap-Aktien (SMID) litten im September im Einklang mit den höheren Wachstumsbereichen des Marktes, entwickelten sich jedoch im gesamten Quartal sehr gut. SMID-Caps blieben attraktiv für M&A-Aktivitäten und leisteten einen Beitrag zu den Renditen des Gesamtmarkts.

Die Bank of England nahm eine restriktivere Haltung ein, da die Preissteigerung abermals die Erwartungen übertraf. Unternehmensumfragen bestätigten, dass Lieferengpässe die Produktion einschränken. Der Mangel an Erdgas und Treibstoff machte gegen Ende des Berichtszeitraums Schlagzeilen. Diese Entwicklungen spiegelten sich auch in höheren Marktzinsen wider, was die Finanzwerte unterstützte. Die zunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Aussichten der chinesischen Märkte und der Wirtschaft belasteten jedoch die asiatischen Banken.

Japan

Der japanische Aktienmarkt verharrte im Juli und August in seiner Handelsspanne. Im September legten die Notierungen zu und im Gesamtquartal stand ein Plus von 5,2 % zu Buche. Der Yen bildete gegenüber dem US-Dollar die meiste Zeit keinen Trend aus. Ende September ging es indes abwärts und Japans Landeswährung markierte den niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie Anfang 2020.

Während der gesamten Pandemie meldete der Inselstaat in Ostasien durchweg eine niedrigere Infektionsrate als die meisten Industrieländer. Dennoch stand Nippon im Frühsommer vor einem viel größeren Problem, als die Inzidenzzahlen schnell anstiegen. Der öffentliche Widerstand gegen den Ansatz der Regierung nahm erneut zu und die Zustimmungsrate für das Kabinett Suga fiel auf den niedrigsten Stand seit dem Amtsantritt im September 2020.

Am 3. September kündigte Premierminister Suga überraschend seinen Rücktritt an, ohne die LDP-Führungswahl anzufechten. Fumio Kishida wurde schließlich zum Parteivorsitzenden der LDP gewählt und wird Japans 100. Premierminister. Als etablierter Politiker innerhalb der LDP dürfte Fumio Kishida insgesamt eine sichere, wenn auch nicht aufregende Wahl sein, um Japan durch die nächste Phase der Erholung nach Covid-19 zu führen. Eine Richtungsänderung der Geld- oder Fiskalpolitik ist somit unwahrscheinlich. Wie das nächste große Konjunkturpaket aussehen wird, sollte sich in den kommenden Wochen abzeichnen.

Es erscheint nun wahrscheinlich, dass die bevorstehenden Parlamentswahlen zum frühesten machbaren Termin, am 31. Oktober oder spätestens Mitte November, stattfinden werden. Fumio Kishida übernimmt auch eine stärkere Position im Impfprogramm, das nach dem sehr langsamen Start im ersten Halbjahr nun innerhalb der letzten Monate ein gutes Tempo beibehalten konnte.

Die Unternehmensergebnisse waren für das im Juni zu Ende gegangene Quartal kräftig. Doch die Ankündigung von Toyota Motor, wegen der weltweit fehlenden Halbleiter im September und Oktober die Produktion zu senken, drückte die Stimmung im August. Ansonsten sehen Auftragsentwicklung und Investitionspläne der japanischen Unternehmen weiterhin robust aus.

Asien (ohne Japan)

Im dritten Quartal verzeichneten Aktien aus Asien ohne Japan eine deutlich negative Rendite. Grund dafür war in erster Linie die bedeutende Verkaufswelle in China. Zurückzuführen war dies teilweise auf Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Immobilienkonzerns Evergrande, seine Schulden zu bedienen. Die Lage von Evergrande löste weltweit unter Anleger*innen Bedenken aus, da die Krise potenziell eine Kettenreaktion auslösen könnte.

Die Befürchtungen des Marktes mit Blick auf die Inflation sowie die Aussichten für die Zinssätze dämpften im Quartalsverlauf ebenfalls das Anlegervertrauen. China legte die schlechteste Wertentwicklung eines Indexmarkts vor, denn die Marktstimmung litt unter den Regulierungsmaßnahmen der Regierung im Bildungs- und Technologiesektor. Zudem erschreckten die Stromausfälle und die Energierationierung die Investierenden und sie beeinträchtigten die Produktion wichtiger Rohstoffe. Die Abwärtsrisiken in China haben vor dem Hintergrund der sich abkühlenden Wirtschaftsaktivitäten und der Sorge, dass die jüngste Regulierungspolitik das Wachstum weiter belasten wird, deutlich zugenommen.

Pakistan verlor ebenfalls deutlich, da die anhaltenden politischen Unruhen im benachbarten Afghanistan die Anlegerstimmung gegenüber dem Land trübten. Ein Übergreifen der Gewalt und Unruhen in Afghanistan auf Pakistan wurde befürchtet. Hongkong und Südkorea folgten China abwärts. Beide Märkte gaben deutlich nach, da die Marktturbulenzen mit Blick auf China die breitere Region erfassten.

Im Quartalsverlauf zählte Indien zu dem Indexmarkt mit der besten Performance. Aufgrund der lockeren Geldpolitik und der Aufhebung der Covid-19-Kontaktbeschränkungen des Lockdowns verbesserte sich nicht nur die Anlegerstimmung, sondern auch die Wertentwicklung erheblich. Auch Indonesien erzielte eine positive Rendite. Singapur blieb fast unverändert. Die Kursrückgänge in Taiwan und den Philippinen fielen dagegen, verglichen mit anderen Indexmärkten, bescheiden aus.

Schwellenländer

Die Aktien der Schwellenländer gaben im dritten Quartal nach. Das Quartal war geprägt von einem Ausverkauf chinesischer Aktien, Besorgnis über anhaltende Unterbrechungen der Lieferkette und Sorgen um die Auswirkungen höherer Lebensmittel- und Energiepreise auf einige Märkte. Die Renditen von US-Anleihen stiegen gegen Ende des Quartals. Regulatorische Maßnahmen in China waren der erste Auslöser für die Marktschwäche. Diese wurden durch die erneute Einführung einiger Covid-19-Beschränkungen und die Störungen der Versorgungskette im August, die Sorgen über mögliche systemische Risiken des Finanzsystems aufgrund des potenziellen Zusammenbruchs von Evergrande und die Stromknappheit verstärkt.

Brasilien war der schwächste Markt im MSCI EM Index, da die Inflationsrate weiter über den Zielwert stieg, woraufhin die Zentralbank mit zusätzlichen Zinserhöhungen reagierte. Unterdessen enttäuschte das BIP-Wachstum im zweiten Quartal, die Entwicklungen in China belasteten die Industriemetallpreise und der politische Tonfall verschärfte sich angesichts der Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr. Südkorea musste ebenfalls einen zweistelligen Kursrückgang verkraften. Ursache dafür waren sinkende Preise für dynamische Direktzugriffsspeicherchips (DRAM) und Bedenken darüber, wie sich Probleme mit der Stromversorgung in China auf die Produktion und Lieferketten auswirken könnten. Auch die gesunkenen Industriemetallpreise belasteten die Performance der Nettoexportländer Peru und Chile.

Im Gegensatz dazu schnitten die Nettoenergieexporteure im Allgemeinen besser ab, allen voran Kolumbien, Russland, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Indien verbuchte ein kräftiges Plus, wobei die Stimmung teilweise durch die jüngsten Börsengänge beflügelt wurde. Die Wirtschaft erholte sich weiter und gleichzeitig nahmen die Anzahl der Geimpften zu. Indien ist nun auf dem besten Weg, bis November mindestens 70 % der Bevölkerung einmal geimpft zu haben.

Globale Anleihen

Die Renditen von US- und europäischen Staatsanleihen blieben im Quartal unverändert. Der Wandel in der geldpolitischen Haltung der Währungshüter sowie der Preisauftrieb lösten eine Umkehr der zunächst rückläufigen Entwicklung aus. Die Performance in Großbritannien lag unter dem Marktdurchschnitt, denn man ging zunehmend von einer Straffung der Geldpolitik aus. Daraufhin stiegen die Renditen deutlich an.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen schloss mit 1,49 % einen Basispunkt höher. Zunächst fielen die Renditen, da die rasche Konjunkturerholung scheinbar etwas an Fahrt verlor. Als der Markt jedoch den Fokus auf eine wachsende Preissteigerung und die Beendigung der geldpolitischen Unterstützung legte, stiegen die Renditen erneut auf einen ähnlichen Stand wie zum Quartalsbeginn. Die Fed wurde zunehmend restriktiver, d. h. die Reduzierung der Wertpapierkäufe könnte bereits im November beginnen und bis Mitte 2022, also früher als erwartet, abgeschlossen sein.

Die Rendite zehnjähriger britischer Gilts erhöhte sich von 0,72 % auf 1,02 %, wobei der Zuwachs auf den September entfiel. Wie bei der Fed gab es bei den Entscheidungsträgern der Bank of England Hinweise darauf, dass sie deutlich zu einer Straffung der lockeren Geldpolitik tendierten. Zinserhöhungen stünden möglicherweise bereits vor Jahresende an. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren fielen schlechter aus als zunächst erwartet. Gegenüber dem Vorjahr wuchsen die Verbraucherpreise im August um 3,2 %, der höchste Stand seit 2012.

Die Umlaufrendite der zehnjährigen Bundesanleihen fiel um einen Basispunkt auf –0,19 %. Italiens zehnjährige Rendite schloss mit 0,86 % um 4 Basispunkte höher. Die Konjunkturentwicklung setzte sich mit robustem Tempo fort. Dabei profitierte die Region vom pandemiebedingten Nachholbedarf nach der relativ späten Aufhebung des Lockdowns. Die Inflationsrate in der Eurozone erreichte im August mit 3,4 % im Jahresvergleich den höchsten Stand seit zehn Jahren.

Bei Unternehmensanleihen erzielten Hochprozenter positive Renditen, wohingegen sich bei IG-Anleihen kaum etwas veränderte. Europäische IG-Anleihen schnitten besser ab als Staatsanleihen; der US-Markt lag hingegen im Einklang mit den US-Treasuries. IG-Anleihen werden von einer Ratingagentur als besonders hochwertig eingestuft; das Rating der eher spekulativen Hochzinsanleihen liegt unter Investment Grade.

Staatsanleihen der Schwellenländer zogen besonders im September an, obwohl die Unternehmensanleihen der Schwellenländer leicht positive Renditen erzielten. Die Währungen der Schwellenländer gaben gegenüber dem US-Dollar weitgehend nach.

Wandelanleihen konnten im Quartalsverlauf nicht von der anfänglich positiven Entwicklung der Aktienmärkte profitieren. Dennoch boten sie im September einen gewissen Schutz vor dem Kursrückgang der Aktien. Der Refinitiv Global Focus Index, der die Wertentwicklung von ausgewogenen Wandelanleihen misst, fiel im Berichtsquartal um 2,1 %. Die Bewertung von Wandelanleihen verbilligte sich aufgrund des regen Handels am Primärmarkt leicht. Im Berichtsquartal wurden über 25 Mrd. US-Dollar an neuen Wandelanleihen aufgelegt.

Rohstoffe

Der S&P GSCI Index erzielte im dritten Quartal eine positive Rendite. Grund dafür waren deutlich höhere Energiepreise wegen der gestiegenen Nachfrage am Großhandelsmarkt für Erdgas. Der Energiesektor erreichte im Berichtsquartal die beste Wertentwicklung, wobei alle Teilsektoren ein positives Ergebnis vorlegten. Der Erdgaspreis war im Quartal deutlich höher, dicht gefolgt von Preissteigerungen bei Gas- und Heizöl. Auch bleifreies Benzin legte aufgrund der kräftigeren Nachfrage stark zu, da die Verbraucher*innen nach Corona zu einem normalen Konsummuster zurückkehrten.

Industriemetalle legten leicht zu, wobei ein deutlicher Preisanstieg von Aluminium den Preisrückgang bei Blei, Kupfer und Nickel ausglich. Der Zinkpreis blieb nahezu unverändert. Auch Edelmetalle gaben nach, wobei der Silberpreis spürbar fiel. Der Goldpreis war ebenfalls niedriger, aber die Preisabnahme fiel bescheidener aus.

Die Preise für Lebendvieh gingen ebenfalls zurück. Die Agrarpreise sanken im Quartal geringfügig. Der erhebliche Preisverfall bei Mais und Sojabohnen wurde durch Preissteigerungen für Baumwolle, Kakao, Kansas-Weizen, Kaffee und Zucker kompensiert.

Der Wert der Anlagen und der damit erzielten Erträge kann sowohl steigen als auch fallen, und Anleger erhalten womöglich nicht das ursprünglich eingesetzte Kapital zurück.