Schroders Fonds für europäische Infrastruktur Anleihen knackt 1 Milliarde Euro Marke

Der Fonds wird von einem auf Infrastruktur spezialisierten Team von Schroders Capital gemanagt und wurde im dritten Quartal 2020 aufgelegt. Das Management investiert in europäische Sub-Investment-Grade-Infrastrukturanleihen. Die eingesammelten Gelder kommen zu etwa gleichen Teilen von Investoren aus Asien und Europa, wobei 30 Prozent von deutschen Anlegern stammen.

Die heutige Mitteilung folgt nur kurze Zeit auf die Meldung vom Juni, in der bestätigt wurde, dass mehr als 700 Millionen Euro eingesammelt worden waren. Der Fonds ist der zweite im Rahmen dieser Strategie. Sein Vorgänger (JULIE I) wurde 2017 aufgelegt und sammelte fast 350 Millionen Euro ein. Diese Mittel wurden in zwei Jahren fast vollständig angelegt.

Peter Begler, Alternatives Director bei Schroders Capital in Frankfurt am Main, zum Anteil deutscher Investorengelder:

Etwa 30 Prozent der gesamten Mittelzuflüsse stammen von deutschen Investoren, was uns sehr freut. Der große Anteil spiegelt die enorme Nachfrage nach alternativen Investmentlösungen auf dem deutschen Markt wider, denn zu den 30 % zählen nicht nur bereits bestehende Investoren von Julie I, sondern auch weitere Erst-Investoren.

Chantale Pelletier, Global Head of Infrastructure bei Schroders Capital:

Das Interesse der Anleger an JULIE II war seit der Fondsauflegung im letzten Jahr ungewöhnlich groß. Dass die feste Obergrenze von einer Milliarde Euro durch Mittelzuflüsse in relativ kurzer Zeit erreicht wurde, zeigt, dass unsere Anleger von der Fähigkeit des Teams überzeugt sind, hervorragende Anlagemöglichkeiten zu erkennen und robuste Renditen zu erwirtschaften.
Anlagechancen im Bereich Infrastrukturinvestitionen werden durch wichtige Megatrends bestimmt, und wir stellen weiterhin sicher, dass wir gut aufgestellt sind, um Anleger zu unterstützen.