3 Min | Perspektiven

Unsere zehn Schritte hin zu einem umweltfreundlichen Leben

Inspiriert von den Bemühungen unseres Unternehmens, umweltfreundlicher zu werden, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, wie wir unser eigenes Leben „grüner“ gestalten können. Einige Ziele lassen sich dabei sehr leicht erreichen, andere wiederum bedürfen einer grundlegenden Verhaltensänderung. Wir dachten, dass wir die zehn besten Tipps unseres Sustainability Teams für die Wahl eines grünen Lebensstils mit Ihnen teilen sollten.

  1. Wechseln Sie zu einem Energieversorger, der saubere Energie verwendet: Dies ist eine der leichtesten und wirkungsvollsten Änderungen, die Sie vornehmen können. Nach meinen Erfahrungen gibt es keinen großen Kostenunterschied (es kann sogar günstiger werden), und auch der Wechsel ist mit sehr wenig Aufwand verbunden. Ein durchschnittlicher Haushalt würde jährlich bis zu 1,5 Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 0,8 Tonnen verbrannter Kohle.
  2. Senken Sie Ihren Stromverbrauch insgesamt: Unabhängig davon, welchen Versorger Sie haben, ist ein geringerer Stromverbrauch immer die beste Option. Kaufen Sie Elektrogeräte mit der höchsten Energieeffizienz, tauschen Sie alte Glühbirnen gegen LEDs aus und achten Sie darauf, beim Verlassen eines Raums das Licht auszuschalten. Sie werden dadurch auch Energiekosten sparen!
  3. Führen Sie einen fleischfreien Montag ein: Das durch Fleischkonsum erzeugte CO2 macht 14,5 % aller Treibhausgasemissionen aus. Wenn Sie Ihren Fleischverbrauch um die Hälfte reduzieren, können Sie Ihren CO2-Fußabdruck um 35 % verringern und auf diese Weise jährlich so viel CO2 einsparen, wie bei der Verbrennung von rund 450 Litern Benzin entsteht. Von den gesundheitlichen Vorteilen ganz zu schweigen.
  4. Reduzieren Sie Lebensmittelabfälle: Wenn Lebensmittelabfälle ein Land wären, so würde es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen sein. Frieren Sie mehr Lebensmittel ein, und kochen Sie Mahlzeiten vor. Von meiner Schwiegermutter habe ich den großartigen Tipp, Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Limetten auf dem Höhepunkt ihrer Reife in Scheiben zu schneiden und in den Gefrierschrank zu geben. Sie können dann eine gefrorene Limettenscheibe in Ihren Gin Tonic geben ... Lebensmittel vor dem Müll zu retten, ist noch einfacher geworden, da Unternehmen wie Oddbox überproduziertes oder unförmiges Obst und Gemüse direkt beim Bauern abholen und an Ihre Haustür liefern. Zusätzliches Plus: Es gibt keine Plastikverpackungen!
  5. Lassen Sie Ihre Wäsche im Freien trocknen: Der durchschnittliche Haushalt könnte jährlich seine Stromkosten um rund 30 Euro senken und 90 kg CO2 einsparen, wenn er im Sommer die Wäsche draußen auf der Leine trocknen lassen würde. Dies entspricht der CO2-Emission von etwa 160 gefahrenen Kilometern mit dem Auto.
  6. Kaufen Sie keine Fast Fashion: Wenn Sie glauben, dass 5 Euro für ein Oberteil zu gut klingt, um wahr zu sein, dann haben Sie damit recht. Aus Sicht unseres Planeten kosten die Materialien weit mehr als das, von den Ressourcen und Arbeitskräften ganz zu schweigen. Die Modebranche ist für 10 % der jährlichen globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Das ist mehr als bei allen internationalen Flügen und der Seeschifffahrt zusammen. Bei der aktuellen Dynamik werden die Treibhausgasemissionen der Modeindustrie bis 2030 um mehr als die Hälfte zunehmen. Kaufen Sie weniger neue Kleidung, und konzentrieren Sie sich auf Qualität statt Quantität.
  7. Dinge wiederverwenden, reparieren und recyceln: Eine Kreislaufwirtschaft ist unsere größte Chance, Nachhaltigkeit zu erreichen. Werfen Sie weniger weg, indem Sie nach Möglichkeit ausbessern, up- und recyceln.
  8. Ersetzen Sie Plastik durch nachhaltige Materialien: Diesen Monat habe ich meine Kunststoffschwämme, meine Plastikschrubber und meine Baumwoll-Wattepads gegen solche aus natürlichen und biologisch abbaubaren Materialien ausgetauscht. Zugegeben, Letztere sind etwas teurer, dafür halten sie aber auch länger, und die Qualität ist ausgezeichnet. Was könnte ich nächsten Monat austauschen?
  9. Gleichen Sie Ihre CO2-Emissionen aus: Eine Reduzierung der Emissionen ist unerlässlich. Sie können aber Ihre positive Wirkung beispielsweise dadurch beschleunigen, dass Sie CO2-Ausgleichsprojekte unterstützen. Wir im Sustainability Team haben uns alle zur Kompensation unseres persönlichen Ausstoßes durch das Sozialunternehmen Ecologi verpflichtet, das weltweit CO2-negative Projekte finanziert. Es ist einfach und kostet nicht viel – und Sie können noch Ihrem Wald beim Wachsen zuschauen und mehr über die großartigen Umweltprojekte lesen, die Sie unterstützt haben. Die Emissionen eines Erwachsenen auszugleichen, kostet nur etwa 6 Euro im Monat. 
  10. Investieren Sie nachhaltig: Und natürlich könnten wir nicht über die Wahl eines umweltfreundlicheren Lebensstils sprechen, ohne dabei über unsere Anlageentscheidungen nachzudenken. Studien haben gezeigt, dass die Anlage von Ersparnissen in ein nachhaltiges Portfolio eine 27-mal größere Wirkung in Bezug auf die Reduzierung des persönlichen CO2-Fußabdrucks haben könnte, als weniger Fleisch zu essen, öffentliche Transportmittel zu nutzen, den Wasserverbrauch zu senken und weniger zu fliegen. Unser Portfolio aus nachhaltigen Wachstumswerten hat einen CO2-Fußabdruck, der halb so groß ist wie der des Weltaktienindex, und investiert aktiv, um die Energiewende durch regenerative Energiegewinnung und grüne Anleihen zu unterstützen. Rufen Sie uns an, um zu erfahren, wie Sie heute in die Zukunft unseres Planeten investieren können.

 

Quellen: CO2-Äquivalente, Environmental Protection Agency. CO2-Einsparung bei nachhaltigen Anlagen: Nordea Research


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von dem Autor und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar. Diese können sich ändern.