Schroders Global Investor Study 2019: Die Mehrheit der Anleger reagierte 2018 auf die Marktvolatilität

Die Mehrheit der Anleger weltweit hat während der volatilen letzten drei Monate von 2018 das Risikoprofil ihrer Anlagen angepasst. Das zeigt die Schroders Global Investor Study 2019.
Die Studie – befragt wurden mehr als 25’000 Personen in 32 Ländern – ergab, dass 70% der Anleger ihre Portfolios als direkte Reaktion auf die angespannte Lage an den Finanzmärkten angepasst haben. Je etwa gleich viele Anleger haben das Risikoprofil ihrer Anlagen erhöht und verringert. 37% haben Risiken im Portfolio abgebaut, 35% haben risikoreichere Positionen aufgebaut. Lediglich 30% sind ihrem Risikoprofil treu geblieben. Die grosse Mehrheit der Anleger agierte in dem volatilen Umfeld wenig diszipliniert – ein Verhalten, das sich negativ auf die Rendite auswirken könnte. «In turbulenten Zeiten ist es unerlässlich, dass Anleger diszipliniert bleiben und keine voreiligen Investitionsentscheidungen treffen. Es ist wichtig, sich mehrere Jahre auf eine Anlagestrategie zu konzentrieren, um nachhaltige Anlageerträge erzielen zu können», sagt Andreas Markwalder, CEO Schroder Investment Management (Switzerland) AG.
Schweizer Anleger nahmen die angespannte Lage Ende Jahres an den Aktienmärkten häufiger als Chance auf eine Zusatzrendite wahr als der Durchschnitt der Anleger weltweit; 47% wählten risikoreichere Anlagen, ein Viertel risikoärmere. Rund ein Fünftel (19%) der Schweizer Anleger nehmen politische Instabilität und volatile Märkte als Chance wahr.
Die Studie zeigt zudem, dass Investoren Anlagen im Durchschnitt 2,6 Jahre halten. Das entspricht etwas mehr als der Hälfte der empfohlenen fünfjährigen Anlagedauer. Die durchschnittliche Anlagedauer von Schweizer Anlegern ist mit 3 Jahren länger als die des globalen Durchschnitts. Geografisch gesehen sind Investoren in Japan (4,5), den USA (4,2) und Kanada (4,1) die geduldigsten. Argentinier hingegen halten Positionen lediglich 1,3 Jahre im Portfolio, am kürzesten weltweit.
Millennials haben Angst etwas zu verpassen
Bei Millennials beträgt die durchschnittliche Haltedauer der Investitionen 1,9 Jahre. Ganz im Gegensatz zu den Babyboomern, die Anlagen 3,7 Jahre die Treue halten. Mehr als die Hälfte (53%) der Millennials stimmten der Aussage zu, dass die grösste Gefahr am Finanzmarkt darin bestehe, nicht genügend Risiken einzugehen. Millennials scheinen den Zusammenhang zwischen Haltedauer und Risiko nur ungenügend zu erkennen.
Der globale Trend, Anlagen weniger lang als empfohlen zu halten, zeigt, dass Geduld weder mit geografischen noch mit Generationsunterschieden zusammenhängt. Die Studie zeigt aber auch, dass Millennials weniger geduldig sind als ältere Generationen.
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